Watain – Trident wolf eclipse

© Watain

 

Geschrieben von Marco Gräff
Band: Watain
Album: Trident wolf eclipse
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Century Media
Veröffentlichung: 05.01.2018

 

SO muss Black Metal heutzutage klingen. Roh, schnell, schwarz und voller Hass. Dazu verstehen es WATAIN aus dem schwedischen Uppsala, das ganze Zeitlos, für die Ewigkeit gemacht, zu erschaffen.
TRIDENT WOLF ECLIPSE ist das nunmehr sechste Album der Schwarzkittel und setzt dem schon hervorragenden Vorgängeralbum nun die dornige Krone auf. Die acht Songs knallen aus den Boxen, versprühen dabei unentwegt schwarze Leidenschaft und setzen die Latte für Black Metal Erscheinungen schon zu Beginn des neuen Jahres sehr, sehr hoch!

Der Opener NUCLEAR ALCHEMY kommt Waitain-typisch in einem moderneren Gewand rüber. Dabei klingt es böser und schwarzer als die meisten Alben die in den letzten Jahren erschienen sind. Die ersten 30 Sekunden verlangen dem Hörer schon einiges ab. Mir macht es einfach nur Spaß. SACRED DAMNATION geht eher in die klassisch schwedische Richtung. “Etwas” gemächlicher aber nicht weniger düster oder böse.

TEUFELSREICH beginnt eher verhalten, ruhig und baut langsam eine noch düsterere Atmosphäre auf. Zum Ende hin wird richtig Fahrt aufgenommen, transportiert das absolut Böse und der Song entwickelt sich zum emotionalen Highlight der Platte. Die folgenden Tracks FUROR DIABOLICUS (etwas rhythmischer) und A THRONE BELOW (wieder schneller, mehr Atmosphäre) fügen sich bestens ein. Überhaupt gibt es keinen Ausfall auf der CD zu verzeichnen.

ULTRA und THE FIRE OF POWER stehen in einer Reihe mit dem Opener, TOWARDS THE SANCTUARY ist mein zweites Highlight und absolute Anspieltipp! Nach 34 Minuten ist dann leider Schluss…
Freunde der Nacht – wer auf kompromisslosen Black Metal abseits des Mainstream, aber dennoch auf eine saubere, druckvolle und vor allem böse Produktion steht, kommt an diesem Album nicht vorbei. Hier ist ein weiterer Klassiker entstanden! Das beste Black Metal Album seit Jahren! Kaufpflicht!!

 

Tracks:

01 – Nuclear Alchemy
02 – Sacred damnation
03 – Teufelsreich
04 – Furor Diabolicus
05 – A throne below
06 – Ultra (Pandemoniac)
07 – Towards the sanctuary
08 – The fire of power

 

Line-Up:

E – Vocals
H – Battery
P – Guitar
S – Guitar
A – Bass

 

Weiter Infos:

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