Kataklysm – Unconquered

© Kataklysm – Unconquered

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Kataklysm
Album: Unconquered
Genre: Melodic Death Metal / Death Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 25. September 2020

 

Zwei Jahre nach “Meditations” veröffentlichten die Franko-Kanadier um KATAKLYSM ihr 14. Studioalbum: „Unconquered“, sind kein bisschen leiser oder wirkungsloser geworden und dieses im fast 30-jährigen Bestehen.

Die neun Titel sind in allem fett und wuchtig, präzise gesetzt, stürmisch, brachial, kreativ und immer wieder von Tempo -und Richtungswechseln durchflutet, mal groovend, mal geradeaus vorauspreschend wie es mir z.B. der Opener “The Killshot” in die Ohren hämmert. “Cut Me Down” und “Underneath The Scars” lassen die Nackenmuskeln in der Dauerschleife bewegend zurück, während der höher angesetzte menschliche Kopf parallel dazu rotiert. Hier wird fast durchgehend zerstört, jeder macht dies auf seine Art und Weise, gespickt mit episch anmutenden Refrainmomenten des zweiten.

Das Quartett widmet sich meiner Meinung nach nicht nur einer Stilrichtung, sondern baut immer wieder erweiternde und/oder neue musikalische Riffs, groovige Momente und dezente Keyboardklänge ein, wie gehört bei “Focused To Destroy You“. “The Way Back Home” ist schon gegenüber seinen Vorgängern fast “balladesk”, die Geschwindigkeit wird gedrosselt, aber der Dynamik, der Wucht, wird dadurch nichts genommen und die schneidenden Riffs fräsen sich in meine Gehörgänge. Wer im groovenden Rhythmus seine Partnerin, seinen Partner oder nur sein Haupthaar schütteln mochte, ist hier richtig.

Stitches” ist dynamisch und rammend, zündet aber bei mir nicht so richtig, während “Defiant” wieder Feuer frei generiert. Vokalistisch bin ich leider nicht der Freund von allem, ist dies mir doch im gesamten zu schreiend und zu gleich. Ich erinnere mich noch an “Push The Venom“, da war es noch mehr todesmetallisch lastiger. Egal, ob es gefällt oder weniger, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Das kraftvoll apokalyptische “Icarus Falling” mit Pianoklängen -und Begleitung, bewegt sich in ruhig, dunkel verträumten Fahrwassern und es darf wieder gediegener der Körper bewegt werden. Noch nicht genug davon? Dann nutze den Abschluss mit “When It’s Over“, der sich doomig schwer vorwärtsbewegt. 

Fazit: vieles wuchtiges gefiel, aber zur Höchstpunktzahl reicht es bei MIR nicht!

von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire Punkten

 

Trackliste:

  1. The Killshot 4:30
  2. Cut Me Down 5:09
  3. Underneath The Scars 3:46
  4. Focused To Destroy You 3:11
  5. The Way Back Home 5:38
  6. Stitches 3:25
  7. Defiant 3:59
  8. Icarus Falling 3:58
  9. When It’s Over 4:24

 

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