Dark Quarterer – Pompei

© Dark Quarterer – Pompei

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Dark Quarterer
Album: Pompei
Genre: Doom / Progressive / Epic Metal
Plattenfirma: Cruz del Sur Music
Veröffentlichung: 6. November 2020

 

Die aus Italien stammenden DARK QUARTERER, seit 40 Jahren aktiv, veröffentlichten gerade ihr achtes Studioalbum, was auf “Pompei” hört, also den Namen der Stadt trägt, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet wurde. Im übrigen wird die Stadt im italienischen so geschrieben, nicht das nachher beschwerden kommen – zwinker.

So richtig oder bis gar nicht und das bis heute schafften die Italiener den großen Durchbruch und ob es ihnen mit dem vorliegenden Werk gelingt, bestimme nicht ich. Der Opener “Vesuvius” eröffnet für mich doomlastige Klänge und Momente, die durchgehend von Keybordklängen eindringlich begleitet werden. Ich finde das bisher gehörte (es sind ja nur sechs Titel am Start, aber mit einer Gesamtlänge von 47:03 min.) klasse, auch wenn vielleicht die teilweise doch recht hohe stimmliche Lage von Gianni Nepi nicht jedermanns Sache, aber diese wechselt im regelmäßigen Anstand mit anderen Tonlagen und irgendwie geht mir ab und zu hier musikalisch Deep Purple spukend durch den Kopf.

Welcome to the Day of Death” geht den episch-progressiv metallischen Weg, widmet sich diesem längerfristig, obwohl man auch mal abbiegt, groovende oder rasante Passagen anbietet und Solos ihren Freiraum gibt. “Panic” bietet vielerlei Facetten, Momente, diese fangen einen (mich) innerhalb der 9 Minuten ein. “Plinius the Elder” stampft doch mal schön auf, geht geradlinig im Mid-Tempo durch die Gehörgänge und vergisst nicht die gefühlvoll klaviertechnischen, rockenden und solobehafteten Augenblicke.

Gladiator” beindruckt durch beginnende Wucht, emotional chorale Augenblicke, durch eine kreative Vielzahl an unterschiedlichst klanglich metallischem und mit “Forever” endet die Reise beginnend mit sanft gefühlvollem, steigt sekündlich empor, ist sehr komplex, aber nicht überladen, Emotionen spielen weiterhin eine Rolle und den magischen Gitarrenläufen sind keine zeitlichen Vorgaben gesetzt, zum Glück! Ein wunderbarer Abschluss und es bleibt zu hoffen, das dieses Album seine Würdigung findet!

Fazit: POMPEI ist ein facettenreiches und majestätisch anmutendes Album, was einer Krönung allemal wert ist!

von mir gibt es 9 von 10 Hellfire Punkten

 

Trackliste:

  1. Vesuvius (9:23)
  2. Welcome to the Day of Death (6:38)
  3. Panic (8:39)
  4. Plinius the Elder (7:58)
  5. Gladiator (6:24)
  6. Forever (8:01)

 

Besetzung:

Gianni Nepi – Vocals / Bass
Francesco Sozzi – Guitar
Paolo Ninci – Drums
Francesco Longhi – Keyboards

 

weitere Infos:

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