“Crown The Empire” – Die Krönung des Abends

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Hamburg – Logo. Das 3-stündige Event wurde mit der japanischen Post-Hardcore Band Coldrain eröffnet, die schon Mal im Logo als Supportband auftraten und bereits wussten mit den Besuchern aus Hamburg umzugehen. So wurde das nordische Publikum in der warmen Herbst-Nacht mit einem gut gelaunten und akzentfreien “Moin Moin” vom Sänger Masato begrüßt, welches herzlich erwidert wurde. Coldrain spielten 7 Songs, unter anderem aus ihrem Album “Vena”, welches sie vor zwei Jahren bereits in Deutschland als Headliner präsentierten und ihrer neuen Platte “Fateless” (z.B. “The Revelation”, “Gone”, “Feed The Fire” und “Envy”) und heizten das Publikum sehr schnell mit ihren melodischen Songs an. Viele Coldrain Fans besuchten das Konzert und wurden mit der fröhlichen Botschaft beglückt, dass die fünf Japaner im nächsten Jahr als Headliner zurückkehren würden. Hier und dort wurde anschließend der Wunsch geäußert, dass SiM als Supportband eine gute Wahl wäre, aber bis dahin lassen wir uns überraschen.

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Nach Coldrain war es Zeit für die Amerikaner Volumes. Dem Publikum wurde auch hier keine Verschnaufspause gegönnt. Ganz im Gegenteil. Es ging mit sieben Songs voller Power weiter. Mit “Left For Dead”, “91367” begann die wilde Party und die Jungs interagierten viel mit dem Publikum, indem sie hier und dort direkt die Fans in der ersten Reihe ansangen oder paar Besucher von hinten nach vorne holten. Beim letzten Song “Wormholes” wurde das Publikum aufgefordert die Handylichter anzuschmeißen und Sänger “Gus” dabei zu filmen, wie er ins Publikum stürmt und von dort aus mit den Fans jumpt, singt und die Stimmung weiter anheizt, um den Headliner zu begrüßen.

 

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Anschließend war es um 21 Uhr Zeit für den Headliner des Abends: Crown The Empire. Durfte das Hellfire-Team sie bereits im letzten Jahr als Support-Band bei One Ok Rock live erleben, so wurde dieses Mal das ganze volle Programm abgezogen und die Jungs von CTE enttäuschten nicht. Zu Beginn gab es hier und dort kleine technische Probleme, die sie aber gut überspielten und nicht wirklich auffielen. Mit 14 Songs (z.B. “Zero”, “Hologram”, “The Fallout”, “Voices”) standen die Amerikaner auf der Bühne und performten Songs aus alten Platten, sowie ihre beiden neuen Singles “20/20” und “Who I Am”, die die meisten Besucher bereits mitsingen konnten und die Neugierde auf ein neues Album steigen ließ. Mitten des Konzertes lobte Sänger Andy mit einem Schmunzeln das Publikum, dass sie clever seien, da sie sich nicht beim Pogen usw. verletzten, trotz der vielen Treseninseln mitten in der Halle, wofür das Venue “Logo” bekannt ist. In Amerika sei dies anders. Das Konzert wurde mit CTE´s bekanntestem Lied “Machines” beendet, welches einige Fans anlockte auf die Bühne zu springen und gemeinsam mit den Jungs abzurocken. Alles im allen war es ein toller Abend, welches von erster Sekunde mit Coldrain bereits versprach ein gelungenes Konzert zu werden. Die Heimreise konnte mit dem einen oder anderen Ohrwurm angetreten werden und ich hoffe wir sehen die Jungs schon bald wieder. Vielleicht mit neuem Album im Gepäck?

Setlist:

  • Intro (Sk-68)
  • Are You Coming with Me?
  • Zero
  • Memories of a Broken Heart
  • Voices
  • Johnny Ringo
  • 20/20
  • What I Am
  • Hologram
  • Millennia
  • Oh, Catastrophe
  • The Fallout
  • Initiation
  • Machines

Fotos und Review by: ©Jennifer Ehlers ( InstagramFacebookWebsite)

Photogallery: Coldrain, Volumes (coming soon), Crown The Empire

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