Visions Of Atlantis – Pirates

© Visions Of Atlantis

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Visions Of Atlantis
Album: Pirates
Genre: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 13.05.2022

Das mir leider nur als Stream vorliegende, mittlerweile achte Album von „Visions of Atlantis“ setzt da an, wo der Fluch der Karibik aufhörte. Nämlich im Kopf. Nicht einfach berieseln lassen, sondern einfach den Klängen folgen und sich seine eigene Welt erschaffen. Wer nun allerdings meint, hier geht es eh nur um einen „Nightwish-Abklatsch“, der sollte sich das Album öfter mal anhören, um die feinen Unterschiede zu bemerken.

Düstere Klavierklänge eröffnen „Pirates will Return“, den ersten Song auf diesem Album. Symphonische Klänge und Poweranteile sind in gutem Verhältnis zu einander und die Drums in allen Bereichen gut zu hören. Dazu der wechselhafte Gesang zwischen „Clémentine und Michele“ sowie ein Refrain der ins Ohr geht, runden den Song gut ab. Ein gelungener Einstieg für die Reise übers Meer. Treibend kommt dann „Melancholy Angel“ daher, ein Song der mehr im Powerstil daherkommt und sofort in Ohr geht.

„Master the Hurricane“ beginnt mit verspielten Klängen um einen dann mit starken Riffs und Drums das Gefühl zu geben, in einem Hurrikan zu sein. Mit über sieben Minuten auch der Song mit der längsten Spielzeit. „Clocks“ kommt ebenfalls treibend daher. Stampfender Beat, ein Refrain, der einen auch wieder sofort einnimmt und wie bereits im Song davor ein hohes Energielevel im Gesangsbereich mitbringt machen das Album bisher zu einem wahren Hörvergnügen.

„Freedom“ hebt sich dann sofort vom bisher gehörten ab. Eine ruhige Nummer mit Folkelementen und einem „Ohohoh-Chorus“ lassen den Song leicht schwebend daherkommen. „Legion of the Seas“ beginnt dann recht bedrohlich um sofort die Power darzulegen, den dieser Song innehat. Der Gesang von „Michele“ ist härter und prägt den Song. Dazu die glockenklare Stimme von „Clémentine“ machen diesen Song zu einem der stärksten Stücke. „Wild Elysium“ gefällt zu einem durch die starken Drums zum anderen durch den hohen Poweranteil, der teilweise in den Bereich Speedmetal geht.

Mit leichten Anleihen von Gothic-Elementen beginnt dann „Darkness Inside“ welches mich bei den ersten Tönen an „MONO INC.“ erinnert. „In my World“ ist dann eher eine schnelle Pop-Nummer mit Folk-Elementen. Bei „Mercy“ geht es dann wieder so ab wie bei „Master the Hurricane“. Riffs die absolut überzeugen, dazu noch mal die „Ohohohs“ und wiederum ist hier Gesangsmäßig ein hohes Energie-Level vorhanden.

Mit „Heal the Scars“ geht es dann in ruhigere Gewässer. Eine schöne balladeske Nummer. Mit Flöten und Dudelsack verabschieden sich „Visions of Atlantis“ mit dem Song „I will be Gone“, für mich eine Power-Ballade. Ein gelungener Abschluss.

Es gibt keinen Song, den ich hier als Füllmaterial bezeichnen würde. Der Favorit hingegen ist für mich „Legions Of The Seas“.

Mir ist das Album auf alle Fälle 9 von 10 Hellfire-Punkten wert.

 

Tracklist:

01 Pirates will Return
02 Melancholy Angel
03 Master the Hurricane
04 Clocks
05 Freedom
06 Legion of the Seas
07 Wild Elysium
08 Darkness Inside
09 In my World
10 Mercy
11 Heal the Scars
12 I will be Gone

 

LineUp:

Clémentine Delauney – Vocals
Michele Guaitoli – Vocals
Christian Duscha – Guitars
Herbert Glos – Bass
Thomas Caser – Drums

Weitere Infos:

Web: https://www.visionsofatlantis.at
Wikki: https://de.wikipedia.org/wiki/Visions_of_Atlantis
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=NN7eGh86-WQ

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