Vahrzaw – The Trembling Voices of Conquered Men

© Vahrzaw – The Trembling Voices of Conquered Men

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Vahrzaw
Album: The Trembling Voices of Conquered Men
Genre: Black/Death Metal
Plattenfirma: Transcending Obscurity Records
Veröffentlichung: 10. Dezember 2021

 

Mit vier unterschiedlichsten Bandnamen war man schon unterwegs, bevor eine Auszeit von sieben Jahren bevorstand, man 2005 wieder aktiv wurde, mit dem neuen Namen Vahrzaw einstieg und mittlerweile sind seit 2009 mit dem mir hier vorliegenden vier Studioalben in der Bandvita zu finden. The Trembling Voices of Conquered Men ist mit sieben Titeln und einer Laufzeit von 33:51 min. gespickt, wobei zwei Titel davon eher als In -und Outro zu werten und zu sehen sind.

Die Australier eröffnen mit “The Trembling Voices…” akustisch, anmutend ruhig und elegant, aber das täuscht über das Kommende “leicht” hinweg, ist es doch die Einleitung zum genau gegenteiligen. “Death of an Unknown Architect” geht schroff im abgebrochenen und unregelmäßigen Rhythmus ala Morbid Angel zu Werke, bricht dann weiter aus, zieht sich auch mal zurück und die Growls werden zusätzlich ergänzt mit dämonisch besessenem vokalistischen. Der Song bietet ab und zu schöne und gerade Phasen, was mir gefällt, aber diese bleiben in der Unterzahl und so ist mir das Ganze zu zerfahren.

Waiting with the Wolves” schrampft sich den Weg inklusive des bösartig gemischten und gesanglichen frei, ist schwer unterwegs, erhöht aber auch mal die Geschwindigkeit und bietet klangvoll schneidende 6-Saiter Momente. “As Ships upon Shores” steigt empor und hat größtenteils eine doomige Note, die nur durch geschwärzt schnelleres ausbrechen unterbrochen oder erweitert wird, ganz wie jeder für sich es mag.

Vultures” ist eine wahre Perle und die anders ist als das vorher Gehörte. Thrashlastig geht sie ab, die Post, der Song fegt einfach wunderbar durch die Gehörgänge und wenn die Gitarre mit den Drums untermalt bedient wird, erwische ich mich beim feierabendlich bedingten mitwippen. Topp!

Mit “The Pessimist” haben wir den längsten zeitlichen Vertreter auf dem Album, der sich bis zur Mitte geradeaus wunderbar und aggressiv austobt und dieses ganz zu meiner Freude, der im weiteren Verlauf schön der Schwerfälligkeit verfällt, diese zelebriert und endend noch einmal aus sich herausbricht.

Fazit: Am Anfang dachte ich hm, im weiteren Verlauf dann aber hui!

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. The Trembling Voices… 01:34
  2. Death of an Unknown Architect 06:01
  3. Waiting with the Wolves 05:03
  4. As Ships upon Shores 04:58
  5. Vultures 05:55
  6. The Pessimist 09:03
  7. …of Conquered Men 01:17

 

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