Vader – Solitude in Madness

© Vader – Solitude in Madness

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Vader
Album: Solitude in Madness
Genre: Death Metal / Thrash Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 1. Mai 2020

 

So, ich habe das Album durchgehört…….ihr auch? Cool, dann bin ich hier auch schon fertig!………..Natürlich nicht, etwas mehr geschriebenes folgt. VADER – die polnischen Death Metal Legenden kehrten vor kurzem mit ihrem 15. Studioalbum “Solitude in Madness” zurück (die beiden Alben mit Coverversionen aus den Jahren 1996 und 2015 mal ausgeklammert).

Die ersten drei Titel, also “Shock And Awe“, “Into Oblivion” und das kurze “Despair” brauchten zusammen nicht mehr als 6 Minuten und schon bin ich vollends durchgeschüttelt. Das Quartett zeigt schon hier wofür sie angetreten sind, nämlich mir eine todesmetallisch/thrashlastige Salve nach der anderen um die Ohren zu hauen. Wer nun denkt, eine Erholungsphase tritt ein, den enttäusche ich ungern (mich da nicht mit einbezogen, denn dies ist ganz zu meiner Freude). “Incineration Of The Gods” ist angetreten, um wuchtig, kraftvoll und mit rasanter Geschwindigkeit die Vernichtung weiter voranzutreiben, also Lautstärkeregler auf maximum und genießen.

Sanctification Denied” tritt mir mit fetten Riffs, wuchtigen Drums und schweren Rhythmen im etwas “ruhigeren” Angriffsmodus entgegen und natürlich der allzeit bekannt markanten stimmlichen Präsenz von Peter. Mit “And Satan Wept” rollt die zweite, gewaltige Welle auf mich zu und ein entkommen ist unmöglich.

Ein Solo links, ein Solo rechts und dann alles gemeinsam aus der Mitte zusammenkommend, so beginnt für mich “Emptiness” unter den Kopfhörern. Im weiteren Verlauf protzt er mit Geschwindigkeitswechseln, straighten und rammend kreativen Momenten und bewegt sich hauptsächlich im mittleren Tempo.

Die Mittagspause auf dem Schlachtfeld ist nun vorbei, denn es folgt mit “Final Declaration” die nächste Attacke, die kaum Gnade kennt. Ich liebe diese Song der Polen, immer schön frontal und gerade auf die Gesichtshälften. “Dancing In The Slaughterhouse” – 1,2,3,4………und ab geht der morbide und schnelle Tanz, geprägt von enormer in Töne gefasster ideenreicher Wucht und einem hässlich dämonischen Lachen als Abschluss.

Kaum bin ich dem Schlachterhaus “entkommen”, werde ich bei “Stigma Of Divinity” von James Stewart an den Drums durch die geöffnete Tür, förmlich an den Haken zurückgedrückt. Der Song generell ist, wie auch einige seiner Vorgänger von enormer Schnelligkeit geprägt, wobei ich mal behaupte, das dieser in sachen “ich verprügle” mein Drum Kit das schnellste gehörte auf dem Album ist. Das abschließende “Bones” lässt noch einmal ordentlich die Muskeln spielen und auch hier höre ich meine Knochen knacken, vor allem im zweiten Teil, wo noch einmal grandios zur geradlinigen Attack Of The End geblasen wird und alles nach gut 30 Minuten leider schon ein Ende findet.

Fazit: kurz, knackig, kreativ, brachial……Vader ist Vader….Daumen hoch!

von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Shock And Awe
  2. Into Oblivion
  3. Despair
  4. Incineration Of The Gods
  5. Sanctification Denied
  6. And Satan Wept
  7. Emptiness
  8. Final Declaration
  9. Dancing In The Slaughterhouse
  10. Stigma Of Divinity
  11. Bones

 

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