Thy Rites – Nekrolatreia

© Thy Rites – Nekrolatreia

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Thy Rites
Album: Nekrolatreia
Genre: Death/Black Metal
Plattenfirma: Satanath Records
Veröffentlichung: 25. April 2021

 

THY RITES – das schwarzgestählte Ein-Mann-Projekt um Nekrotizer kommt aus Brasilien und veröffentlichte vor kurzem das vierte Studioalbum “Nekrolatreia“. Der instrumentale Opener “Mors Inceptio Solum Est” entführt mich ruhig, aber klanglich bedrohlich in eine Welt, die ich ungern im dunklen und alleine besuchen möchte und würde. Die Ruhe ist schnell verflogen, denn mit “Carcinogenesis” geht es dreckig, im perfekt dazugehörig passend oldschoolen Soundgewand geradlinig nach vorne und schon hier wird mir wahnsinnig spielerisches an der Gitarre geboten, was sich aber in naher Zukunft noch steigernd in meine Gehörgänge fräst und frisst, wie z.B. bei und mit “The Cursed Slumber“, “Engraved into Darkness” oder “Carrionscape“.

 “Nekrolatreia” lässt akustisch das Leben enden, prescht dann wie alle vorhergehenden und auch folgenden forsch und ohne Kompromisse nach vorne, “Psalmody of Damnation” eröffnet anders, um sich dann wieder dem rasanten hinzugeben, die Coverversion des Sarcófago Songs “Christ’s Death” aus dem Jahre 1987 wird hier ohne langsame Einleitung wie im Original eigens interpretiert und energiegeladen dargeboten, “The Feral Communion” tritt noch einmal mit ändernder Geschwindigkeit und Note um sich, während sich mit dem kurzen “Amen (Ora Pro Nobis)” düster geräusch -und sprachlastig verabschiedet wird.

Alle Songs sind zeitlich kurz gehalten, aber trotzdem ist eine in der Kürze liegt die Würze Entfaltung vorhanden, wird zelebriert und obwohl einiges verlaufsähnlich klingt und das Grundgerüst sich auf fast alle gleichermaßen überträgt, spricht es mich an, denn ich brauche es auch mal forsch und ohne Umschweife auf die Haube, sodass ich auf eine Innovativbombe verzichten kann.

Fazit: einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen und sich mit dem hier hörend metallisch intensiv durchfluten!

von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Mors Inceptio Solum Est 01:37
  2. Carcinogenesis 02:31
  3. The Cursed Slumber 02:46
  4. Engraved into Darkness 03:10
  5. Carrionscape 03:07
  6. Nekrolatreia 03:10
  7. Psalmody of Damnation 03:14
  8. Mephistophellian 03:03
  9. Christ’s Death (Sarcófago Cover) 03:29
  10. The Feral Communion 02:52
  11. Amen (Ora Pro Nobis) 01:17

 

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