The Thrill – Klare Vorstellungen und hilfreiche Erfahrungen

 

© The Thrill

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Heute sprechen wir mit Maik Feldmann, Drummer von The Thrill, die gerade ihre Debüt-Single „Better Say It Loud“ veröffentlicht haben.

HF: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurer ersten Single. Auch wenn The Thrill als Name neu im Band-Geschehen ist, seid ihr ja alle keine unbeschriebenen Blätter. Stell doch bitte kurz euren musikalischen Background vor und wie es zur Gründung von The Thrill kam.

Maik: Hallo zusammen und vorab vielen Dank für`s Interesse! Wir sind zu fünft: Phil ist unser Sänger und hat vorher bei Gorilla Taxi gesungen. Mit Ben und Flo (Gitarre/Bass) habe ich schon vor 10 Jahren bei One Bullet Left gespielt. Mittlerweile spiele ich zudem noch bei Betontod und unser zweiter Gitarrist Buschy war früher bei Callejon. Bezüglich des Backgrounds: Natürlich härtere Klänge im grundlegenden, mittlerweile sind wir so gut wie alle Fünf aber ziemlich breit aufgestellt, was den Musikgeschmack betrifft.

HF: Wenn ich mir so die Bands anschaue, bei denen ihr vorher aktiv wart, sind die Formationen ja nicht unbedingt deckungsgleich, weder stilistisch noch was z.B. die Lyrics angeht, die einen haben auf Deutsch gesungen, die anderen auf Englisch. Wart ihr euch da direkt einig, wie The Thrill klingen soll oder ist das immer noch ein Findungsprozess?

Maik: Wir sind noch recht frisch und in der Anfangsphase, haben aber schon eine klare Vorstellung, wie wir klingen wollen. Selbstverständlich kann man nach einem Jahr Bestehen noch nicht davon reden, dass wir uns schon zu 100 Prozent gefunden haben. Dass wir uns der englischen Sprache bedienen, war eigentlich recht schnell klar. Mit Betontod habe ich bereits eine deutschsprachige Band und unser Sänger Phil hatte nach Gorilla Taxi auch wieder Bock, Englisch zu singen.

HF: Ist es eigentlich einfacher, eine neue Band zusammen mit erfahrenen Musikern zu gründen oder macht es die Erfahrung der einzelnen Mitglieder manchmal auch schwieriger, z.B. im Hinblick auf musikalische Experimente/Neuerungen etc.?

Maik: Meiner Meinung nach ist es viel einfacher. Die Leute wissen halt wie es geht – haben live Erfahrungen gesammelt usw. oder haben mittlerweile viele Kontakte, die dann helfen können, dass man vielleicht die ersten Hürden überspringen kann. Wenn man aber z.B. fünf Perfektionisten hat und alle noch dazu Sturköpfe sind, dann wird es schwierig.

HF: Apropos Erfahrung, ihr könnt ja wahrscheinlich so einiges schon unter „lessons learned“ verbuchen. Wie sieht eure Bilanz bisher aus, konntet ihr euch dieses Wissen zu Nutze machen oder muss man als neue Band trotzdem den gleichen steinigen Weg gehen und teilweise auch in die gleichen Schlaglöcher treten wie beim ersten Mal?

Maik: Natürlich sind alle von uns irgendwie schon „durch die Scheiße gestampft“ in Hinsicht auf negative Erlebnisse bezüglich Musik machen. Viele Leute, die einem etwas versprechen und am Ende nichts mehr davon wissen wollen z.B….Sowas gehört ja schon zum festen Bestandteil, den man ständig mit einplanen muss. Ich denke schon, dass wir jetzt in unserem Fall mit THE THRILL hier und da einige Dinge umgehen können, da man nach all der Zeit einfach weiß, was man gerade am Anfang einer Band zu tun hat, um schneller Aufmerksamkeit zu bekommen.

HF: Zum Schluss natürlich die Frage, die alle interessieren wird, die ihr mit eurer ersten Single begeistert habt: Wann kann man mit weiteren Songs von euch rechnen und habt ihr schon Live-Termine in Planung?

Maik: Wir schreiben fleißig Songs und treffen uns regelmäßig. Ein Album können wir jetzt terminlich noch nicht bekannt geben, doch darauf arbeiten wir natürlich hin. Im November gibt es die ersten Shows und dann schauen wir mal, wo uns die Zukunft so hin führt. Wir sind definitiv motiviert und haben Bock!

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch auf eurem Weg viel Erfolg und sind gespannt, was es als nächstes von euch zu hören gibt.

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
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