„Thank you and God Bless you“ – 3 Doors Down in Hamburg

3 Doors Down // Hamburg Mehr! Theater am Großmarkt // 20.10.2016

3 Doors Down

Was tun an einem kalten Herbst Abend im Oktober um wieder richtig warm zu werden?

Richtig, eine ordentliche Portion Rock anhören!

3 Doors Down kündigten ein Konzert am Hamburger Mehr! Theater am Großmarkt an. In Gepäck die Vorband Pop Evil. Zahlreich füllte sich das Theater und ein kuscheliger Abend konnte beginnen.

Den Auftakt am 20.10.2016 machte die fünfköpfige Band Pop Evil aus US-Michigan, die schon zu Beginn mit fetten Drums und, satten Gitarren Riffs überzeugen konnten.

 

Pop EvilBereits nach dem ersten Song zeigte Drummerin Hayley Cramer, die erst seit diesem Jahr bei Pop Evil an den Drums sitzt, wie gut sie ihr Instrument beherrscht und leitete den Abend mit einem absolut hörenswerten Drumsolo ein.

 

Die Gute Laune, die die Amerikaner auf der Bühne verbreiteten, schwappte Song für Song mehr auf das bunt gemischte Publikum über, dass in der gut gefüllten Halle durch lautes Jubeln, mit Klatschen und Singen für ordentlich Feuer sorgte.

 

Sänger Leigh Kakaty konnte an diesem Abend nicht nur durch seine Stimme, sondern auch an der Gitarre überzeugen, die er für den Song 155 auspackte, der einen in die typisch amerikanische Promball Stimmung versetzte, untermalt von einem Sternenhimmel aus Handylichtern und Feuerzeugen.

Doch Pop Evil kann nicht nur langsam, sie sind wohl  mit Bands wie Nickelback, oder Puddle of the Mudd zu vergleichen, jedoch haben sie ihren ganz eigenen markanten Stil, der sie einzigartig macht.

 

Unterhaltung pur!

An diesem Donnerstagabend , konnte man der Band ansehen wie viel Spaß sie selbst auf der Bühne hatten. Sänger Leigh, überhaupt nicht Publikumsscheu, machte beim Ohrwurm-Song Higher sogar eine Runde durch die feiernde Meute, um die Stimmung noch weiter an zu heizen. Gelang ihm auch wunderbar. Nach zehn Songs und einem Foto mit dem Publikum räumten Pop Evil die Bühne für den Hauptact des Abends: 3 Doors Down.

Als nach ca. einer halben Stunde endlich das Banner der Vorband fiel, kam ein wirklich schönes, düsteres Bühnenbild zum Vorschein. Schwarze Bäume in UV Licht getaucht.

3-doors-down-us-and-the-night-168462Eingeleitet wurde die Show, zur im Juni veröffentlichten Platte „Us And The Night“, mit Vogelgezwitsche, Herzschlag und lautem Donner, bevor dann die Drums und eine starke Lichtshow einsetzten.

Die 1996 gegründete Rockband aus Mississipi hatte an diesem Abend eine großartige Mischung an Songs für uns vorbereit, die mit passenden Bildern via Leinwand perfekt untermalt wurden.

Die Band selbst ordnet sich im Bereich des Rock’n‘ Roll ein, wie der damalige Bassist Todd Harrell  sagte, jedoch finden sich auch Einflüsse aus dem Post-Grunge und Pop in ihrem Musikstil wieder.

Die gesamte Show war mit 75 Minuten relativ kurz, trotzte jedoch trotzdem voller Energie.

Gerade bekannte Songs wie Kryptonite brachten das Publikum auf Hochtouren, denn wer singt nicht gern lauthals auf Konzerten mit?! Genau das konnten die Zuschauer bei einer gekonnt eingesetzten Raggeaeinlage während des eben genannten Songs.

Auch kleine Showeinlagen vom Sänger Brad Arnold, der sich immer wieder einen Drumstick schnappt und rhytmisch aufs Becken haut, brachten etwas Abwechslung auf der Bühne.

Ungewohnt für eine Band dieser Größe war, dass es kaum Interaktion mit dem Publikum seitens der Band gab. Weder große Ansagen, noch Aufforderungen zum Singen oder Klatschen wurden gemacht. Die 17 Songs waren also schnell runter gespielt und machten den Abend etwas eintönig.

 

Paar Ohrwürmer für zwischendurch

 

Auch nicht jeder Ton saß an diesem Abend perfekt, was der Stimmung und der Begeisterung des Publikum nichts abtat. Den Fans und treuen 3 Doors Down Hörern schien der Ablauf des Abend keineswegs eine Überraschung zu sein und so pfiffen und klatschten sie ihre Lieblinge nach 14 Songs wieder zurück auf die Bühne, um mit drei Songs, unter anderem dem bekanntesten Song der Band „Here Without You“, belohnt zu werden.

Nach drei Songs und überraschenderweise etwas mehr Gespräche seitens des Sängers, nahm der Abend ein schönes Ende und sorgte auf den Heimweg für paar Ohrwürmer.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend.

 

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Geschrieben von Jenna und Jeanine 

Mehr zu 3 Doors Down:

Homepage: http://www.3doorsdown.com

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