Sodomisery – The Great Demise

© Sodomisery – The Great Demise

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Sodomisery
Album: The Great Demise
Genre: Melodic Death / Black Metal
Plattenfirma: Testimony Records
Veröffentlichung: 22. Mai 2020

 

SODOMISERY aus Stockholm/Schweden wurde 2015 von Harris Sopovic gegründet. Als Studioprojekt wollte er die perfekte Mischung aus Death und Black Metal mit einem frischen Sound kreieren. Die erste EP wurde von ihm mit Unterstützung von Musikern bekannter schwedischer Acts wie Diabolical, Netherbird, LIK und Katatonia aufgenommen. Die EP wurde 2017 digital veröffentlicht und erhielt positive Kritiken, was Harris die Idee gab, das Projekt in eine vollwertige Band zu verwandeln. 2018 wurde das Finale mit Viktor Eklund, Paul Viscolit und Magnus Grönberg zementiert, alle mit umfangreicher Erfahrung aus der schwedischen und internationalen Metal-Szene.

Melodisch schwarz angehauchter Death-Metal wird mir hier geboten und das Ganze ist sehr homogen, durchdacht und sauber produziert. “Reapers Key” und “Into The Cold” sind zu Beginn gleich von dunkler Atmosphäre umhüllt und gehen gut nach vorne, getragen von Schwere, schneidenden Riffs und der stimmlichen Präsenz von Sopovic. “Sacrifice” bietet unterschiedlich druckvolle Momente, “The Messenger” ist schon in feiner Führung ein Paradebeispiel für Melodic Death Metal und mit “In The Void” und “The Great Demise” wird mir rasant, aber nicht durgehend, der entsprechend kreative Tritt in den Allerwertesten gegeben.

Until They Burn” ist die folgende “Streicheleinheit” für das geschundene Körperteil. Der Song bewegt sich im gesamten bleischwer, ist genauso wie seine Vorgänger eingängig, kreativ und offenbart die etwas “ruhigere” dunkle Seite der Schweden in genialer Weise. “Arise“setzt wieder das Druckvolle frei und das abschließende “The Abyss“beendet das Debüt kurz bedächtig und instrumental.

Fazit: Ein durchaus vielversprechend todesmetallisches Debütalbum der Skandinavier, was sich nicht verstecken muss und vor allem sollte!

von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Reapers Key
  2. Into The Cold
  3. Sacrifice
  4. The Messenger
  5. In the Void
  6. The Great Demise
  7. Until They Burn
  8. Arise
  9. The Abyss

 

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