Satan Takes A Holiday – Aliens

Satan Takes A Holiday – Aliens

Geschrieben von Michi Winner
Band:
Satan Takes A Holiday
Album: Aliens
Plattenfirma: Despotz Records
Veröffentlichung: 24.02.2017

Die aus Stockholm stammende Band Satan Takes A Holiday wurde bereits 2006 von Sänger und Gitarrist Fred Burman, Johannes Lindsjöö und Svante Nordström gegründet. 2016 verließ Nordström die Band und wurde durch Danne McKenzie ersetzt. Das im Februar 2017 veröffentlichte Album „Aliens“ ist das erste mit dem neuen Mann am Schlagzeug  und insgesamt ihr viertes Studioalbum. Auf ihrer Website beschreibt die Band ihren Stil als eine Mischung aus Rock’n’Roll, 60er Garage und 70er  Groove. Soweit so gut. Also erst mal Stöpsel in die Ohren und Musik ab.

Erster Eindruck: hat was von 80er Glamrock. Sehr eingängige Melodie, die von einem nicht zu harten Rhythmus quasi getragen wird, dazu eine sehr markante, hohe Stimme. Und dann eine Mundharmonika. Da muss ich mich verhört haben. Noch einmal auf Anfang. Derselbe Eindruck wie zuvor und tatsächlich, es ist eine Mundharmonika. Dies macht den ganzen ersten Track direkt besonders. Nein, nicht besonders schlecht. Einfach nur ungewöhnlich und anders. Der Übergang zum nächsten Track ist fast nahtlos und da ist es auch schon passiert. Ich wurde „kurz“ abgelenkt, die Gedanken sind abgeschweift, obwohl ich mich doch auf die Texte konzentrieren wollte. Und plötzlich war das Album auch schon zu Ende. Also gut, dann halt noch einmal von vorne. Ergebnis: siehe oben, reden wir nicht darüber.

Ein Blick auf die Dauer der einzelnen Songs bestätigt: mit kaum einem Track über 3 Minuten beträgt die Gesamtspielzeit des Albums nur ca. eine halbe Stunde. Während dieser „plätschert“ – auch wenn der Begriff zu Rock nicht ganz passt – es so vor sich hin, ist ideal als Musik im Hintergrund, tut keinem weh, fesselt mich allerdings auch nicht.

Da ich es immer noch nicht geschafft habe, das ganze Album so konzentriert zu hören, dass ich etwas zu den Texten sagen könnte, muss ich mich hier wohl auf die Angaben der Band verlassen, wonach sich die Platte mit den Gefühlen Entfremdung, Angst und Machtlosigkeit auseinandersetzt

Fazit: Das neue Album von Satan Takes A Holiday ist nicht gerade eine Offenbarung und löst weder Begeisterung noch Abneigung in mir aus, kann man aber durchaus ganz gut im Hintergrund laufen lassen.

Trackliste:

  1. Good cop bad cop
  2. The beat
  3. Ladder to climb
  4. Get you girl
  5. Iron pipe
  6. More is more
  7. Born at night
  8. Queen mother
  9. Love me like i love me
  10. Why don’t we do it in the road?
  11. Wrinklay

Line up:
Fred Burman: Gitarre, Gesang
Johannes Lindsjöö: Bass
Danne McKenzie: Schlagzeug

Mehr Infos:
http://satantakesaholiday.com/home
https://www.facebook.com/satantakesaholiday/
https://www.instagram.com/satantakesaholiday/

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