Riverside – Wasteland

© Riverside

 

Geschrieben von Michi Winner

Band: Riverside

Album: Wasteland

Genre: Progressive Rock

Plattenfirma: InsideOut Music

Veröffentlichung: 28. September 2018

 

Riverside gibt es bereits seit 2001 und doch lese ich den Bandnamen heute zum ersten Mal. Warum, wird mir schon beim ersten Titel klar, den ich zur Abwechslung gestartet haben, ohne vorher etwas über die Band zu lesen.

Wasteland startet mit “The Day After” sehr slow. Der Song besteht fast nur aus Gesang, der an Kirchengesang mit dem typischen Hall erinnert. Wirklich mehr Dirve gibt es auch beim folgenden “Acid Rain” nicht, obwohl ich hier auf Grund des Titels mit etwas mehr Power und Speed gerechnet hatte. Ich habe von Riverside also bisher noch nie gehört, weil es schlicht und ergreifend Progressive Rock ist. Das ist nicht so ganz mein Lieblingsgenre, aber auch nichts was ich von vornherein ablehne. Also höre ich mir ganz entspannt die insgesamt 9 Tracks an, während ich die sehr umfangreichen mitgelieferten Informationen lese.

Riverside sind seit dem plötzlichen Tod ihres Gitarristen im Februar 2016 nur noch ein Trio. Man hat sich gegen eine Nachbesetzung – zumindest vorerst – entschieden. Live werden die drei seit 2017 Maciej Meller unterstützt, der auch auf dieser Platte kurz zu hören ist. “Wasteland” ist demnach das erste Werk als Trio und wurde aus der Perspektive einer Person, die eine Tragödie überstanden hat aufgenommen. Da man den Tod eines langjährigen Weggefährten durchaus als Tragödie bezeichnen kann, ist der Band diese Perspektive wohl kaum schwer gefallen. Sie wollen mit diesem neuen Album nun beweisen, dass sie überlebt haben und immer noch da sind. Es soll ein neues Kapitel der Bandgeschichte eröffnen.

Bei aller Anerkennung für die Energie und die Liebe, die die Band in diese Songs hier gesteckt hat, fällt es mir dennoch schwer viel darüber zu schreiben. Die Geschwindigkeit aller Songs ist sehr langsam, die Stimme toll und gefühlvoll, aber auch einlullend. Die typischen Wechsel der Instrumente und leichten Variationen eines Grundthemas je Song, sind gut gemacht, aber mehr auch nicht. Alles in allem bewegt mich die Bandgeschichte mehr, als es ihre Musik tut. Mir fehlt einfach Power, Energie, Drive.

 

Von mir gibt es 5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1.  The Day After
  2. Acid Rain
  3. Vale Of Tears
  4. Guardian Angel
  5. Lament
  6. The Struggle For Survival
  7. River Down Below
  8. Wasteland
  9. The Night Before

 

Line-Up:

Mariusz Duda: Gesang, Gitarre, Bass

Michal Lapaj: Keyboard

Piotr Kozieradzki: Schlagzeug

 

weitere Informationen:

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