Osyron – Foundations

© Osyron – Foundations

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Osyron
Album: Foundations
Genre: Symphonic / Progressive / Heavy Metal
Plattenfirma: SAOL Records
Veröffentlichung: 10. Juli 2020

 

Das Quintett Osyron ist eine Symphonic / Progressive & Heavy Metal-Band aus Calgary, Kanada. Die Gruppe besteht aus Sänger Reed, den Gitarristen Krzysztof Stalmach und Bobby Harley, dem Bassisten Tyler Corbett und dem Schlagzeuger Cody Anstey. Osyron überbrückt die Kluft zwischen traditionellem europäischen Metal und der Musik ihrer heimischen Zeitgenossen und zelebriert ihren eigenen Klang. Die Ursprünge der Band reichen zurück bis nach Ontario, wo sie unter dem Namen Morbid Theory begannen. 2012 zog die Gruppe nach Alberta, man nannte sich nun fortan  Osyron und veröffentlichte bis dato zwei Studioalben (“Harbinger” / 2013 und “Kingsbane” / 2017). “Foundations” wird zwar als Album angekündigt, ist aber aufgrund des Vergleiches der Laufzeit mit den anderen Alben doch eher für mich im Bereich EP platziert und angesiedelt.
 
The Cross” und “Ignite” (thematisch geht es bei zweitem um die Rolle Kanadas im Ersten Weltkrieg), läuten die 28minütig metallische Reise progressive energetisch ein, sparen nicht mit fetten Riffs und glänzen mit kraftvollem und teilweise höher angelegtem cleanen Gesang. “Battle Of The Thames” hinterlässt zu beginn eine in Töne gefasste balladeske Spur irischer und schottischer Gefühle in mir, spielt ruhig, nachdenklich und wuchtig angelegt mit selbigen. “The Ones Below” startet heavy rockig, mit einem Hauch Rock`n Roll und zieht diesen auch bis zum ende hin eindrucksvoll und kräftig durch, während mit “Foundations” progressive und eindringliche Momenten noch einmal zum besten, zum gefallen meiner Ohren dargeboten werden.
 
Für ein Album wie es deklariert wurde ist es mir leider zu kurz, da hätten ruhig noch drei Titel mehr darauf sein können, aber das ist wieder die persönliche Ansichtssache. Musikalisch bin ich definitiv geschmackvoll angefüttert worden, aber nicht ganz satt.
 
Fazit: Ein kanadischer Geheimtipp, den zumindest ICH nicht aus den Augen verlieren werde.
 
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. The Cross
  2. Ignite
  3. Battle of The Thames
  4. The Ones Below
  5. Foundations

 

weitere Infos:

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