Novae Militiae – Topheth

© Novae Militiae – Topheth

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Novae Militiae
Album: Topheth
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Goathorned Productions
Veröffentlichung: 15. September 2020

 

Novae Militiae – das extrem schwarz musikalisch französische Ein-Mann-Projekt kehrte im Spätsommer des Jahres 2020 mit seinem zweiten Studioalbum “Topeth” zurück, drei Jahre nach dem Debüt “Gash’khalah“.

Die Gesamtspielzeit von 53:33 min. ist alleine schon durch vier Titel mit Überlänge geprägt und bietet wie alles andere auch, dem geneigten Hörer eine Vielzahl von Eindrücken und Momenten, der einen in die Welt von Dunkelheit, Satanismus und höllischer Qualen stilistisch und musikalisch eintauchen lässt und die dazugehörigen Türen mit dem Opener “Towards the Sitra Achra” gleich mal öffnet. Nachdem diese nun weit offen stehen, prescht “Advent of the Prophet” ungehindert, ungeschliffen und roh aus jenen und hinterlässt gnadenlos verbrannte Erde, die mit dem folgenden “Faithfully Reduced to Ashes” definitiv auch kein neues Wachstum erfährt.

The Call of Aeshma” gibt der Ruhe im gesamten ihre Augenblicke und entwickelt eine düstere und morbide Klangwelt, während “Elevated to Him” aus dieser vollkommen ausbricht und wie ein schwarzen Loch alles davor gehörte als längster hier vertretener Song gnadenlos verschluckt. Sobald er aber wohlgenährt ist, fährt die Geschwindigkeit auch mal runter, so zumindest mein hörendes Gefühl über Headset, aber es ist äußerst schwer, alles in Einzelheiten der Instrumente auseinanderzuhalten oder meine Ohren brauchen eine Brille.

The Tables of Revelations” setzt das Qualvolle gediegener und doomiger in seinen Bewegungen fort, kommt dann aber wie nach einem Exorzismus noch einmal aus sich heraus, kehrt endend wieder um und das Vokalistische  schreit weiterhin seine Schmerzen in die Welt hinaus. Der Rausschmeißer “A.R.F.A.” lässt die Glöckchen in Silent Hill ganz ohne Bewegung erklingen, während diese “Romantik” durch stimmlich qualvolles und quälendes im Hintergrund erweitert und ausgebaut wird.

Fazit: hier wird fast durchgehend ein rasant schwarzes Feuerwerk abgebrannt, wobei mir aber etwas, trotz des Genres dem ich sehr zugeneigt bin, die Farbvielfalt fehlt!

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Towards the Sitra Achra 08:08
  2. Advent of the Prophet 07:22
  3. Faithfully Reduced to Ashes 05:29
  4. The Call of Aeshma 04:42
  5. Elevated to Him 09:04
  6. Affliction of the Divine 07:22
  7. The Tables of Revelations 05:52
  8. A.R.F.A. 05:34

 

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