Lord of the Lost und Hell Boulevard beehrten Thüringens Hauptstadt

Lord-of-the-Lost-21

Geschrieben von Lisa Hemp / Photos by Lisa Hemp
(www.instagram.de/thoughtfulnessinconcert, www.facebook.de/VergangeneZeitinBildern )

HSD Gewerschaftshaus – Erfurt. Lord of the Lost sind derzeit auf Thornstar Tour quer durch Deutschland unterwegs. Es freute mich sehr, dass sie auch Halt in Erfurt machten. Das HSD ist eine mittelgroße Konzertlocation, die Platz für mehrere Hundert Menschen bietet. Da es an diesem Tag regnete, befürchtete ich im Vorfeld, dass ich meine Kameras nicht trocken in den Saal bekommen würde, wenn der Einlass sich hinziehen würde. Zu meiner großen Freude, gab es keinerlei Anstehen. Die Fans trudelten gemütlich nach und nach ein. Die Security im HSD ist auch jedesmal sehr freundlich. Garderobe und Getränkeausgabe sind ebenfalls gut gelaunt und alles geht sehr zügig voran. Das Publikum war gut gemischt und jeder fand einen guten Platz mit Sicht auf die Bühne.

Hell-Boulevard-3Pünktlich auf die Minute startete die Support Band Hell Boulevard um 20 Uhr in den Abend. Die Band wurde 2014 aus einem Teil der schweizer Band Lost Area gegründet und spielt eine Mischung aus Gothic und Rock’n’Roll. Gleich zu Beginn war kaum zu übersehen, dass sie selbst einige Anhänger im Publikum hatten. Meistens erscheinen die Support Bands leider mehr oder weniger als das notwendige Übel, bevor die geliebte Hauptband die Bühne betritt. Bei Hell Boulevard war keine Sekunde zu spüren, dass sie niemand sehen möchte.

Die Jungs legten eine wirklich mitreisende Bühnenshow hin und animierten jeden im Saal zum mitfeiern. Der italienische Sänger Matteo VDiva Fabbiani hat eine unglaublich ausdrucksstarke Stimme und verleiht dem instrumentalen Druck seiner Band zusätzlich Charakter. Zu Beginn hätte man auch denken können, das die Band aus Amerika oder England stammt. Nach etwas herumfragen, stellte ich dann jedoch fest, dass sie Grenzgänger sind und aus verschiedensten Richtungen kommen. Der Sänger ist wie bereits erwähnt Italiener, ebenfalls der Gitarrist Von Marengo. A.ve am Schlagzeug kommt aus der Schweiz und der wirklich talentierte Bassist Dee Dammers hat seine Wurzeln in Deutschland.

Dank Hell Boulevard brannte die Luft um 21 Uhr bereits und Lord of the Lost betraten die Bühne.

Lord-of-the-Lost-3Die Hanseaten feiern dieses Jahr ihr 10- jähriges Jubiläum und haben auch an diesem Abend mehr als bewiesen, dass sie das Ansehen als eine der beliebtesten Live-Bands der Szene genießen dürfen. Nicht nur die Lichtshow hat den Abend in einem besonderen Glanz erstrahlen lassen… Von Beginn an schmettert die Band heftige Gitarrenriffs , vermixt mit Elektronik und einem clubtauglichen Beat der Masse entgegen. Der Tourvorbericht hatte bereits ein lautes und unnachgiebiges Industrial-Metal-Electro-Crossover-Inferno versprochen. Lord of the Lost enttäuschte keine Sekunde.

Besonders erfreut war ich über die Länge der Show, denn die Band gab 2 Stunden lang Vollgas. Es gibt nicht viele Bands, die den Fans über so eine Dauer den Abend versüßen. Nach 10 Jahren auf den großen Bühnen, könnte man meinen, eine Band lässt eventuell an Energie nach. Bei den Jungs bekommt man allerdings den komplett gegensetzlichen Eindruck. Sie haben Spaß an dem was sie tun und sie legen alle Energie auf die Bühne, die man sich nur wünschen kann.

Wenn wir gerade beim Thema Spaß sind… Humor haben die Jungs und das nicht zu wenig. Sie spielten regelrecht miteinander auf der Bühne und harmonierten dabei auf super symphatische Weise als Band und mit dem Publikum. Sänger Chris Harms hat ein gutes Händchen, der Masse das ein oder andere Schmunzeln zu entlocken.

Ich genehmige mir auf jeden Fall noch ein weiteres Konzert der Hanseaten und wer sich gut unterhalten lassen möchte und auch einmal ein lautes und unnachgiebiges Industrial-Metal-Electro-Crossover-Inferno erleben möchte, sollte sich Tickets kaufen.

 

Die nächsten Konzerte sind:

Sa 11.05.2019 Köln , Unter schwarzer Flagge MS Rhein Energie

Sa 21.07.2019 Köln Amphi Festival

Fr 06.12.2019 Hamburg, Markthalle

Sa 07.12.2019 Hamburg, Markthalle

So 08.12.2019 Hamburg, Friedrich-Ebert-Halle

Mo 09.12.2019 Hamburg, Friedrich Ebert-Halle

 

Setlist Hell Boulevard

01 Intro

02 AS ABOVE SO BELOW

03 SATAN IN WONDERLAND

04 A LESSON IN PAIN

05 BITCH NEXT DOOR

06 IN BLACK WE TRUST

07 BRITNEY SPEARS COVER

08 ZERO FUCKS GIVEN

09 DEAD VALENTINE

10 LOVE IS DEAD

11 HANGOVER FROM HELL

12 BTTE OUTRO

Setlist Lord of the Lost

01 INTRO

02 LORELEY

03 FULL METAL WHORE

04 MORGANA

05 AFTERLIFE

06 DRAG ME TO HELL

07 BLACK HALO

08 IN OUR HANDS

09 VOODOO DOLL

10 UNDER THE SUN

11 SEVEN DAYS OF ANAVRIN

12 HAYTHOR

13 IN DARKNESS; IN LIGHT

14 PRISON

15 SIX FIT UNDERGROUND

16 SOONER OR LATER / CREDO

17 IT´S A SIN

18 BLOOD FOR BLOOD

19 DOOSDAY DISCO

20 DIE TOMORROW

21 LA BOMBA

22 LIGHTHOUSE

 

Hier geht’s zu den Fotogalerien:

26.04.2019 – Hell Boulevard live @ HSD Gewerkschaftshaus Erfurt

26.04.2019 – Lord Of The Lost live @ HsD Gewerkschaftshaus Erfurt

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