Krater – Venenare

© Krater – Venenare

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Krater
Album: Venenare
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Eisenwald
Veröffentlichung: 15. November 2019

 

Die Schwarzmetaller aus deutschen Landen veröffentlichen demnächst und präsentieren mir jetzt vorliegend ihr viertes Studioalbum “Venenare”.  Das Intro “Eruption” knistert beginnend und bläst mit sanften Riffs und düsterem Sprachgesang ( dieses ist aus “Kinski – Tagebuch eines Aussätzigen” und gesprochen wird es von Ben Becker) zur kommenden Attacke. Kaum habe ich dieses Wort mit seiner schwarzen Schrift auf weißen Untergrund gebracht, donnert auch schon “Prayer For Demise” in mein Headset, getragen von straightem voranschreiten, screamenden Vocals und immer wieder auftretenden Richtungswechseln.

Zwischen den Worten” schwebt auf seine art schwer von Düsterheit getragen durch die Zeit, “Stella Sparks” ist ein wahres dämonisches Brett mit episch kreativer Abwechslung und dieses ganz nach meinem dunklen Geschmack. Bis hier kann ich schon einmal für mich feststellen, das hier nichts null acht fünfzehn geboten wird. “When Thousand Hearts” setzt wieder mephistophele Riffs frei, die sich perfekt in das Groovende einbinden und dem ganzen die entsprechend pfeffrig schwarze Note geben und verleihen.

Mit “Atmet Asche” kommt der zweite deutschsprachige Song aus den Tiefen der Hölle empor gekrochen und hinterlässt schon ein bleibenden Eindruck, während Abortio mir entgegenschreit aus tiefster Kehle….”Ihr seit nur Futter für die Flammen“…!

No Place for You” beginnt schwer und behäbig, legt dann aber los. Trotz der im allgemeinen von Überlänge durchfluteten Titel, kommt für mich keinerlei Langeweile auf. Ganz im Gegenteil. Der mit fast 11 Minuten längste Song “Darvaza Breeds” beginnt trotz englischer Betitelung mit deutsprachigen Auszügen. Hier wird man wieder und wieder, wie auch schon vorher mehrfach von der Dunkelheit mal kraftvoll, mal sanft umarmt. “Wasted Carbon” beendet das Ganze mit akustischen Gitarren und deutschsprachigen Worten….

Fazit: Für mich ein Black Metal Album, was nach mehreren Durchläufen die einzelnen Feinheiten so richtig offenbart und dies ist definitiv lohnenswert!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. Eruption (1:31)
  2. Prayer for Demise (4:09)
  3. Zwischen den Worten (6:31)
  4. Stellar Sparks (5:38)
  5. When Thousand Hearts (5:41)
  6. Atmet Asche (6:55)
  7. No Place for You (6:12)
  8. Darvaza Breeds (10:59)
  9. Wasted Carbon (1:40)

 

weitere Infos:

http://www.bastion-krater.de

https://www.facebook.com/abstrusekrater/

 

 

 

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