KALAPI – Hier soll keiner ruhig bleiben

© Kalapi

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Diesmal sprachen wir mit den Jungs von KALAPI, die gerade die zweite Single „Alte Stadt“ aus dem für 28. Mai 2020 angekündigten Album „Paradies“ veröffentlicht haben.

HF: Ihr sagt ja selber, dass es euer Auftrag ist, gute Laune zu verbreiten. Welcher KALAPI-Song, egal ob alt oder neu, schafft es immer, eure Laune zu heben? Und welcher Song aus eurem Portfolio ist euch besonders ans Herz gewachsen und warum?

KALAPI: Der Song „Schöner Tag“ aus unserem Erstling, der bringt uns immer selber zum Lachen! Aber es gibt gerade auf der neuen Platte zum Beispiel „Deine Augen“, der einfach Wahnsinn ist und zum Tanzen animiert. Hier soll keiner ruhig bleiben.

HF: Auf eurem neuen Album gibt es einige Songs, wie z.B. auch die neue Single „Alte Stadt“, die irgendwie einen Eindruck des Erwachsenwerdens vermitteln. Nicht wirklich nostalgisch, aber doch mit dem Bewusstsein, dass sich das Leben ändert. Wie sehr haben sich eure Musik und vor allem eure Texte im Laufe der Bandgeschichte verändert?

KALAPI: Die Texte spiegeln immer aktuelle Gemütszustände wieder. Klar werden auch wir älter, auch wenn WIR das nur an den Leuten und vor allem der Stadtentwicklung um uns herum merken. Wir sind eben die Jugend von Gestern und das ist uns klarer als vor 8 Jahren.

HF: Wo wir gerade schon bei Nostalgie und Erinnerungen sind: Ihr habt ja schon mit einigen Urgesteinen des Punkrock auf der Bühne gestanden, u.a. The Adicts und Slime. Habt ihr eigentlich schon mit den Idolen eurer Jugend Shows gespielt, also mit den Bands, die euch damals zum Punk gebracht haben?

KALAPI: Die hast du gerade aufgezählt, dazu kommen noch die abstürzenden Brieftauben oder die Kassierer, mit denen wir die Bühne geteilt haben. Bands wie die Hosen, mit denen wir alle großgeworden sind, fehlen noch in unseren Tourblogs, aber wir arbeiten dran.

HF: Erinnert ihr euch eigentlich noch an die allererste KALAPI-Show, die ihr gespielt habt? Wie war das? Und was ist – bis jetzt – das verrückteste, was euch in eurem Bandleben passiert ist?

KALAPI: Die erste Show war ein von uns selber organisiertes kleines Festival in einer Scheune direkt vor unserem Bandraum. Dazu haben wir ein paar Bands eingeladen, die wir von früher kannten und alle Freunde, damit die sehen, was wir Neues machen. Eigentlich ziemlich witzig. Und das verrückteste? Wir haben eine kleine Tour geplant unter anderem im Indra Club in Hamburg – hey, da haben schon die Beatles gespielt! Allerdings kannte uns da keiner und wir haben nicht wirklich gewusst wie Werbung zu machen. Also eher ein erlebnisreicher Ausflug auf die Reeperbahn 🙂

HF: Ende Mai erscheint euer neues Album. Wie verbringt ihr die Zeit bis dahin und noch wichtiger: wie werdet ihr den Release feiern?

KALAPI: Eigentlich wollten wir ein paar Konzerte spielen und viel Promotion im Hintergrund machen – so wie dieses Interview. Allerdings kommt auch uns der Corona-Virus in die Quere und es wurden schon einige Shows abgesagt. Also werden wir etwas mehr Zeit im Proberaum verbringen und die neuen Songs auch wirklich livetauglich üben, üben, üben, um zum Release und direkt im Anschluss ein paar geile Shows spielen und feiern zu können. Der Release wird also auf jeder folgenden Live-Show gefeiert!

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und freuen uns auf euer Album.
 
Interview: Katja Maeting
 
 

 
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