Hornado – Supersonic Punch

© Hornado – Supersonic Punch

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Hornado
Album: Supersonic Punch
Genre: Old School Heavy Metal / Power Metal
Plattenfirma: Cthulhus Yell
Veröffentlichung: 30. März 2019

 

Die Bonner Band HORNADO (gegründet 2005), haut am 30. März ihren Zweitling auf den Markt, nachdem 2016 “Wild Temple” erschien. Das Album wurde in kompletter Eigenregie 2018 eingespielt. Die Aufnahmen hat Tim Steffens gemacht, mit dem die Band bereits das Demo Heterock Explosion aufgenommen hat. Mix und Master machte Armin Rave vom Soundsight Studio. Das Cover haben gemalt: Jaqueline Fette und Christian Noll.

Nun liegt es mir mit 10 Titeln vor und ich lausche. Der Opener ” Masters Of Metal” fegt richtig gut durch die Gehörgänge, genauso wie “Raise The Future“. Beide Songs sind vollgepackt mit Power, treibenden Drums und perfekten Riffs. Hier darf der Nacken sich mal richtig austoben! “Out In The Night” rockt schön im Mid-Tempo, lässt die Double-Bass erklingen, setzt gekonnt die Solos in Szene und über allem schwebt die ausgeprägt klare und nicht in hoher Lage nervend stimmliche Präsenz von Dave Laserchild.

Right From The Start” lässt zu beginn den Wolf im Manne erklingen, um dann genauso wie “Marching Of The Blind” gemächlich schleppend den Rock zu zelebrieren. “Access To Nightmare” ist ein elektronisch instrumental düster und kurzer angelegter Song, der zum ende hin das Gewitter über mich hereinbrechen lässt. “Call Of The Beast” – hier dachte ich nun, dass es mal wieder Zeit wäre für einen Nackenbrecher, aber leider nein. Der Song rockt zwar – teilweise auch episch und durch Sprachsequenzen untermalt, aber wieder im schleppenden Tempo. Hat die Band nur zu Beginn die Kanonade abgelassen und nun das Pulver verschossen? Ich werde es sehen bzw. hören im weiteren verlauf.

The Sword Is My Will” –  es geht doch. Beginnend schwer stampfend, im Mittelteil kurzzeitig wieder die Muskeln spürend. Eine schöne Kombination, um hier alles wegzuschütteln in unterschiedlichster Geschwindigkeit. “Undead Revenge” – jawoll! Hier geht wieder die Post oder auch des Schmiedes Katze so richtig ab. Der Song hat Schwung, Energie, Dynamik und das Ganze wird auch bis zum ende hin durchgezogen. Topp! Den Abschluss bildet “Supersonic Punch” und auch dieser kann mich mit seiner Geradlinigkeit einfangen und begeistern. Der Song hat schon einen gewissen Ohrwurmcharakter.

Fazit: kraftvoll klassischer Old School Heavy Metal  aus Bonn! Topp!

Von mir gibt es daher 9 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. Masters Of Metal
  2. Out In The Night
  3. Raise The Future
  4. Right From The Start
  5. Marching Of The Blind
  6. Access To Nightmare
  7. Call Of The Beast
  8. The Sword Is My Will
  9. Undead Revenge
  10. Supersonic Punch

 

weitere Infos:

http://hornado.info/Welcome-to-Hornado/

 

 

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