Gravespawn – The Elder Darkness

© Gravespawn – The Elder Darkness

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Gravespawn
Album: The Elder Darkness
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Satanath Records
Veröffentlichung: 21. März 2020

 

Das amerikanische Ein-Mann Black Metal Kommando GRAVESPAWN unter der Leitung von Reaver (Keyboards, Vocals, Guitars und Bass), veröffentlichte im März 2020 ihr drittes Studioalbum “The Elder Darkness“, was drei Jahre nach “Re-forged in the Malice of Stygian Fire” erschien. Das aktuelle Album beinhaltet neun Titel inkl. der Coverversion “Die by the Sword” von Slayer und läuft 51:59 min., die wahrlich gut befüllt wurden.

Der Opener “The Primordial Dynasty” fegt ordentlich um die Ecke und bietet im weiteren Verlauf parallel kreativ schwere Momente. Zu Beginn fiel mir leider auf, das der Gesang doch leicht im Hintergrund dargeboten wurde, aber das legte sich dann zum Glück mit der Zeit. “Hexenturm” ist im gesamten gewichtig und strahlt nicht nur hier durch die keyboardklangliche Unterstützung eine besonders dunkle Atmosphäre aus.

Sons Of Mars” ist schon episch unterwegs und durch dieses werden Erinnerungen an Bathory im mir geweckt, genauso wie bei “Curse of the Ruins“, der alles bietet, wuchtig in seiner Gesamtheit ist und immer wieder kreativ überrascht. “Cocytus Winds Ascend” und “The Dreadful Eye” gehen rigoros ihren Weg, wobei zweiter den geradlinigen gewählt hat. Die bis hierhin gehörte musikalische Verbindung zwischen Härte und elektronischen Tönen gefällt mir richtig gut. Mit “Kingdom of Cruelty” und “Barbarian Misanthropy” folgen keine Enttäuschungen, sondern genau das Gegenteilige. Kreative Wendungen, Abbiegungen, bleischweres Songwriting und Sprachgesang ist hier genauso vertreten, wie fernöstliche Klangmomente und schwer doomlastiges.

Die by the Sword” beendet das Ganze. Hier muss ich aber sagen, das mir das Original besser gefällt, denn Gravespawn interpretieren mir hier zu sehr in ihrer eigenen Version, sodass eigentlich vom Original nicht viel übrig geblieben ist. Es ist aber interessant, dies auch einmal in so einer Variante vernommen zu haben.

Fazit: eine schwarze Schönheit, ummantelt von frostiger Kälte und elektronischen Sphären. 

Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. The Primordial Dynasty (5:38)
  2. Hexenturm (5:38)
  3. Sons of Mars (5:01)
  4. Curse of the Ruins (6:33)
  5. Cocytus Winds Ascend (6:11)
  6. The Dreadful Eye (4:48)
  7. Kingdom of Cruelty (6:40)
  8. Barbarian Misanthropy (7:53)
  9. Die by the Sword (Slayer cover) (3:41)

 

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