Future Palace – Etwas schaffen, das uns voll und ganz widerspiegelt

Photo by Niko Gindler

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Diesmal sprachen wir mit der Band Future Palace aus Berlin, die gerade ihre erste Single „Maybe“ veröffentlicht haben.

HF: Herzlichen Glückwunsch zu eurer Single. Future Palace ist zwar eine neue Band, aber alle drei Mitglieder sind erfahrene Musiker. Welche musikalischen Hintergründe kommen bei euch zusammen und wie ist die Band entstanden?

Manu: Danke, wir sind immer noch total überwältigt vom Feedback nach dem Release, wirklich toll. Zum ersten Mal zusammengekommen sind wir drei, als Maria (Gesang) ein Feature für die damalige Band von Johannes (Schlagzeug) und mir (Gitarre) eingesungen hat. Ich hatte da bereits ein komplettes Album für ein anderes, aber bereits aufgelöstes Projekt geschrieben und Johannes hat immer wieder gesagt, dass wir da mehr draus machen müssen. Dann haben Maria und ich uns getroffen und wir haben schnell gemerkt, dass wir die gleichen Visionen und Vorstellungen haben, wie man mit einer neuen Band richtig was reißen kann. Musikalisch hat’s direkt super gepasst. Wir kommen nämlich alle aus dem Post Hardcore und Alternative Rock Bereich, bringen aber jeder noch verschiedene Einflüsse mit – hier und da 80s und 90s Einschläge oder generell zeitgenössische Popmusik, besonders beim Gesang.

HF: Auch wenn „Maybe“ eure erste Single ist, so habt ihr ja schon weitere Songs geschrieben. Inwiefern ist „Maybe“ eine Visitenkarte für den Sound von Future Palace oder gibt es bei euch auch Songs, die in eine komplett andere Richtung gehen?

Maria: “Maybe” vereint sicher vieles von dem, was unseren Sound grundsätzlich ausmacht, aber wir sind viel zu neugierig und offen, als dass uns das reicht. Komplett in eine andere Richtung geht aber keiner der anderen Songs. Als nächstes kommt also kein Trap oder Beatdown Song, sorry.

HF: Wie leicht oder auch schwer war es für euch, einen gemeinsamen Sound zu finden und wie entstehen eure Songs? Eher demokratisches Teamwork oder gibt es jemanden bei euch, der da die Federführung hat bzw. den ersten Anstoss gibt?

Maria: Klar ist es immer eine Herzensangelegenheit, seine Ideen zu verwirklichen und sich in seiner Kreativität voll zu entfalten. Wir haben da einen guten Workflow gefunden, mit dem wir alle zufrieden sind und am Ende tatsächlich etwas schaffen, das uns voll und ganz widerspiegelt. Meistens schreibt Manu einen Track komplett fertig, aber ohne Text und Gesangsmelodie. Das kommt dann von mir dazu und wir basteln so lange zusammen an Harmonien und Arrangement und spielen ihn bei der Probe, bis wir zufrieden sind. Im Studio arbeiten wir anschließend mit Christoph Wieczorek (Annisokay/Sawdust Recordings) nochmal an der Struktur und an Sounds für den letzten Feinschliff. Im Rückblick ist man oft über die Veränderung des Songs im Laufe der Zeit verblüfft und das Endprodukt ist die Kompromisse, die man vielleicht eingegangen ist, absolut wert.

HF: Was bisher bei euch ja noch fehlt, sind Live Termine. Wird man euch bald mal auf der Bühne erleben oder möchtet ihr erst noch weiter an eurer Musik arbeiten?

Johannes: Wir machen gerade beides – weiter an der Musik arbeiten, aber auch fleißig nach Gigs Ausschau halten. Bei einigen sind wir gerade in der Planung und halten euch da auf Facebook und Instagram auf dem Laufenden. Wenn uns jemand irgendwo sehen will, schreibt uns eine Nachricht, steckt eurem lokalen Veranstalter einen Link zu unserem Song zu oder sagt eurer Lieblingsband, dass sie uns mal schnell mit auf Tour nehmen soll.

HF: Apropos an der Musik arbeiten, wie sieht es denn nun konkret mit weiteren Songs aus? Habt ihr da schon ein paar fertige Asse im Ärmel, weitere Singles oder vielleicht sogar eine EP oder dergleichen? Was könnt ihr uns über die musikalische Zukunft von Future Palace verraten?

Manu: Für eine fertige Single planen wir gerade den nächsten Videodreh und Release, während genug Songs auf der Bank liegen, um eigentlich ein Album aufzunehmen. Bevor eine EP oder sogar etwas längeres rauskommt, werden wir aber erstmal weiter einzelne Songs veröffentlichen. Und ordentlich Gigs spielen – wir haben eine ganze Menge Tracks in petto, auf die ich mich riesig freue, sie live zu spielen.

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und sind gespannt, was wir als nächstes von euch hören werden.

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
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Future Palace bei Instagram

 

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