Formosa – Rockklischees und Codewörter

©Formosa

 

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Heute stellt sich Formosa unseren Quick5 Fragen.

 

HF: Formosa ist ja eine noch relativ junge Band. Wie habt ihr drei euch kennengelernt und wie ist die Band entstanden?

FM: Wir sind im gleichen Dorf aufgewachsen und haben uns im Kindergarten kennen gelernt. Im Jugendalter haben wir angefangen zu jammen und daraus ist dann Formosa entstanden.

 

HF: Ihr seid ja nicht gerade zurückhaltend und bescheiden, sondern vergleicht eure Musik mit der der Misfits und KISS. Woher nehmt ihr euer Selbstvertrauen und wer von euch hat die größte Klappe?

FM: Die größte Klappe hat wahrscheinlich Jakob unser Drummer, der ist einfach ne Rampensau. Wir vergleichen uns mit solchen Bands, weil sie große Idole für uns sind und uns inspirieren. Man muss auch ein bisschen auf dicke Hose machen, um weiterzukommen und sich durchzusetzen.

 

HF: Als ich den Titel eures aktuellen Albums „Sorry for being sexy“  gelesen habe, war mein erster Gedanke: Es gibt nichts, wofür sie sich entschuldigen müssten. Insgesamt scheint ihr eher weniger für tiefgründigen Rock zu stehen und auch euch selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ist das so? Wofür wollt ihr stehen und wie wollt ihr wahrgenommen werden?

FM: Dass wir uns manchmal nicht ganz ernst nehmen stimmt schon und wir versuchen einfach ein bisschen mit den klassischen Rockklischees zu spielen und sie für uns zu verwenden. Wir wollen für ehrlichen Hardrock stehen und als geile Liveband wahrgenommen werden und ich denke wir sind da ganz gut am Dampfer.

 

HF: Ihr ward in letzter Zeit in Osteuropa auf Tour. Was habt ihr da so erlebt und an Erfahrungen sammeln können? Wann kann man euch auf deutschen Bühnen sehen?

FM: Wir haben viel Rakia und Bier erlebt und sind ne Menge mit unserem Lovemobil rumgefahren. Vorallem haben wir gelernt welche Codewörter man benutzen muss, um am Zoll weitergelassen zu werden, ohne, dass einem die Bude durchsucht wird.

 

HF: Alle Songs stammen aus eurer gemeinsamen Feder. Wie harmonisch ist das Songwriting und wer von euch hat welche Stärken und Schwächen?

FM: Das Songwriting läuft eigentlich ziemlich unkompliziert bei uns ab. Meistens ist es so, dass ich ein Riff oder ne Idee hab und sie Niki, unserem Sänger/Bassist, schick oder zeig und er schaut ob da was geil drauf zu singen ist. Wenn die Idee passt schauen wir, dass wir nen catchy Refrain finden und dann müssen wir irgendwie noch nen Mittelteil, Solo oder dergleichen reinpacken. Da unsere Songs oft einen sehr klassischen Aufbau haben geht das, sobald die Grundidee da ist, ziemlich fix. Tja und Jakob kloppt dann irgendwas fettes drauf, also irgendein „ich fühl mich geil beim drummen“ Beat.

 

HF: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und hoffentlich bis bald auf eurer Tour.

 

 

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Interview: Michi Winner

 

 

 

 

 

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