Fleshgod Apocalypse – Veleno

© Fleshgod Apocalypse – Veleno

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Fleshgod Apocalypse
Album: Veleno
Genre: Symphonic/Technical Death Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 24. Mai 2019

 

FLESHGOD APOCALYPSE – die symphonischen Technical Death-Metaller aus Italien sind mit ihrem fünften Album zurück, mit abgeändertem Line-Up. Gitarrist Cristiano Trionfera und Frontmann Tommaso Riccardi sind nicht mehr an Bord (seit 2017), Francesco Paoli kehrte von den Drums zurück an die Front. Da sich eben diesbezüglich dieses gegenüber dem drei Jahre vorher erschienenen Album “King” verändert hat, ziehe ich definitiv keine Vergleiche und bewerte das mir hier vorliegende mit seinen 11 Titeln, der Gesamtspielzeit von 51:42 Minuten in neuer Konstellation.

Klavier verstärkt, den Geschwistern episch und choral, mit himmlischen Geigen und der bombastischen Mischung aus Technical und Symphonic Death Metal startet das Album gleich “Fury” furios. Mit einem Hauch Power Metal beginnt “Carnivorous Lamb” seine Reise, um dann gewaltig wie sein Vorgänger mit cleanen, harsh und growligen Vocals die Fahrt aufzunehmen, vereinzelte 6-Saiter Passagen die Solo hervortreten.

Flüsternd den Pegel erhöhend mit hämischem Gelächter, so startet und brettert “Sugar” durch meine Ohrkanäle. Man kann gar nicht alles in Worte fassen, was ich über die Feinheit der Kopfhörer erlausche. Finger weg vom Opium! “The Praying Mantis’ Strategy” ist das Intro zu “Monnalisa”, was mir kurzzeitig wunderschöne Entspannung gibt. Nicht das ich darauf gewartet habe. Nein ganz im Gegenteil, aber es passt gut rein. “Monnalisa” selbst erinnert mich in einigen Passagen an Deathstars. Der Song ist gegenüber den bisherig gehörten in Geschwindigkeit gediegener, aber nicht minder uninteressant, düster stimmlich engelsgleich, mit bombast und in Momenten klaviertechnisch sopranistisch angelegt.

Worship And Forget” fegt alles weg was sich ihm in den Weg stellt, ohne die Klassik außer acht zu lassen, von “Absinthe” sollte man nicht zu viel einnehmen, es könnte süchtig machen. Ach schei… drauf! Her mit dem musikalischen Getränk, das gepaart ist mit wunderbaren Solis. “Pissing On The Score” beginnt mit schwarzen und weißen Tastentönen, um dann gleich geradlinig fulminant loszupreschen. Die Ruhe vor dem….. Mit “The Day We`ll Be Gone” erhebt sich die Stimme der Sopranistin Veronica Bordacchini ein zweites Mal zusammen mit Paoli in einem gewaltigen Sturm voller Emotionen und Dramatik. “Embrace The Oblivion” ist der längste Song. Hier wird noch einmal alles reingeworfen, was dieses Album schon vorher zu einem wahren Hörerlebnis werden lies. Um alle Feinheiten insgesamt zu erlauschen, reicht definitiv nicht ein Durchlauf. Daher wird es die Dauerschleife werden und für mich absolut verdient!

Fazit: was für eines in dunkle Schönheit gepacktes symphonisch tödliches Gewitter, wo mich jeder Blitzeinschlag getroffen hat!

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Fury 4:38
  2. Carnivorous Lamb 4:39
  3. Sugar 4:17
  4. The Praying Mantis’ Strategy 1:04
  5. Monnalisa 5:24
  6. Worship And Forget 4:37
  7. Absinthe 6:09
  8. Pissing On The Score 4:29
  9. The Day We’ll Be Gone 5:57
  10. Embrace The Oblivion 7:49
  11. Veleno 2:41

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/fleshgodapocalypse/

 

 

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