Firewind – Firewind

© Firewind

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Firewind
Album: Firewind
Genre: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 15.05.2020

Eins steht fest, Griechenland hat mehr zu bieten als Gyros und Sirtaki. Firewind, eine Band bei der das Besetzungskarussel sich ständig weiterdreht und im Grunde genommen jeder auch in anderen Bands und Projekten tätig ist, bringen nach 3 Jahren ein neues Album heraus. Neu dabei ist diesmal „Herbie Langhans“, der vielen als Sänger bei Avantasia bekannt sein sollte.

Stimmlich ist „Herbie“ wohl die richtige Wahl, denn direkt beim Opener „Welcome To The Empire“ lässt er es rau angehen. Gute Gitarrenarbeit rundet den Song ab. Danach wird es merklich schneller. „Devour“  ist schon mehr beim Speedmetal angesiedelt. Mit „Rising Fire“ bekommen wir die erste Singleauskopplung um die Ohren gehauen. Stampfender Hardrock ist hier angesagt. Der Refrain lädt zum Mitsingen ein und „Gus“ knallt seine Soli rein. Ein starker Song. „ Break Away“ ist dann für „Herbie“ die Spielwiese, auf der er sich stimmlich austoben kann. Leichter Balladenanklang in Kombination mit kräftigem Powermetal und sich ebenfalls austobende Gitarren. Danach gibt es klassische Riffs zum Einstieg in „Orbitual Sunrise“ Eine melodische Hardrock Nummer die auch aus vergangenen Zeiten stammen könnte. Anders als die bisherigen Songs, aber gut. Mit „Longing To Know You“ gibt es dann die Quotenballade. Starker Gesang von „Herbie“ und musikalisch kommt der Song bei mir so richtig rüber. Wer bei „Perfect Stranger“  an ein Cover von Deep Purple gedacht hat, wird wohl überrascht sein. Nein es ist kein Cover sondern eine richtig rockende „Firewind Nummer“. „DIO?“- „Black Sabbath?“ – Weit gefehlt, auch „ Firewind“. Mit „Overdrive“ bringen die Jungs eine Nummer die durchaus auch von den vorhergenannten sein Könnte. Liegt vielleicht daran, dass „Gus“ mal bei „Ozzy“ mitgemacht hat. „All My Life“ ist dann wieder mehr so ein Song der in Richtung Hardrock geht. Ganz nett, aber so richtig herausragend ist der Song für mich nicht. Da ist „Space Cowboy“ schon einiges stärker als sein Vorgänger. Auch hier wieder ein schon fast typischer Hardrock Song. Zum Abschluss dann wieder mehr Powermetal. „Kill The Pain“ knallt noch mal so richtig rein. Ein würdiges Ende für dieses Album.
 
Alles in allen ein gelungenes Album das auch seine leichten Schwächen hat, aber überwiegend positiv überzeugt. Mit Favorit ist dabei ganz klar „Rising Fire“. Für dieses Album gibt es von mir 8 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist:

  1. Welcome To The Empire
    02. Devour
    03. Rising Fire
    04. Break Away
    05. Orbitual Sunrise
    06. Longing To Know You
    07. Perfect Stranger
    08. Overdrive
    09. All My Life
    10. Space Cowboy
    11. Kill The Pain

    LineUp:

    Gesang – Herbie Langhans
    Gitarre – Gus G.
    Bassgitarre – Petros Christo
    Schlagzeug – Jo Nunez

Weitere Infos:

Youtube: https://youtu.be/3iEZGCcy31s
Facebook: https://www.facebook.com/firewindofficial
WEB: http://www.firewind.gr

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.