Famyne – II: The Ground Below

© Famyne – II: The Ground Below

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Famyne
Album: II: The Ground Below
Genre: Doom Metal
Plattenfirma: Svart Records
Veröffentlichung: 13. Mai 2022

 

Das Zweitwerk der englischen Doom-Metaller FAMYNE, im übrigen benannt nach dem Opeth Song “Famine“, heißt “II: The Ground Below” und folgt gut vier Jahre nach dem Debütalbum  “Famyne“. Das Album hat acht Songs ohne zweistellige Überlänge mit im Gepäck und diese teilen sich die Gesamtspielzeit von 45:14 min. untereinander auf.

Traditioneller Doom mit einem extra anderen Bonus, verpackt in einem glasklaren Sound, umgibt mich und so macht es verdammt viel Spaß dem “traurigen”, dem “fröhlichen” von Sänger Tom Vane und dem spielerisch wuchtigen beide Ohren zu widmen. “Defeated” und vor allem “Solid Earth” sind so zwei, die für mich Black Sabbath und Candlemass spirituell im Spiegel zum leben erwecken, wobei zweiter ab der Mitte bis zum Ende mal so richtig aus der Haut fährt Stark!

Meeresrauschen und sphärisch ruhige Klänge umringen mich bei “Gone“, der sich dann aber aus dieser Ummantelung wechselnd “befreit” und steigernd verträumt aus sich herauskommt, “A Submarine” gibt anfänglich der Ruhe, der Stille ihre atmosphärisch bedächtige Zeit, um dann aber auch aus dieser wieder auszubrechen und wunderschön emotionale und energiegeladene Melodiebögen zu kreieren, die endend sich wieder in seichtem Fahrwasser bewegen.

Babylon” startet verzerrt, schmettert zunehmend los und schwebend wird vokalistisch dem ganzen mystisch melancholisches eingehaucht und die 6-Saiter ihren Beitrag dazu leisten, “Once More” beginnt anfänglich leise, sich dann dem explosiv geradlinigen widmet, sich kurz eine Pause gönnt, um dann zur mittleren Supernova zu avancieren und leise das Ganze zu verlassen.

The Ai” erhebt sich, schwebt, teilt kraftvoll aus und ist nicht mehr so mit der Tradition behaftet wie oben erwähnt, was sehr cool ist und die Bandbreite der Herren offenlegt, während der Letzte im Bunde “For My Sins” sich an diese wieder erinnert und noch einmal alles gibt.

Fazit: Ein sehr starkes Zweitwerk der Insulaner, was mich als lauschender Neuling der Band definitiv eingefangen hat!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Defeated 04:55
  2. Solid Earth 05:33
  3. Gone 05:49
  4. A Submarine 07:40
  5. Babylon 07:01
  6. Once More 04:56
  7. The Ai 04:11
  8. For My Sins 05:09

 

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