Children Of Technology – Written destiny

© Children Of Technology

 

Geschrieben von Marco Gräff
Band: Children Of Technology
Album: Written destiny
Genre: punkiger Thrash / Speed Metal
Plattenfirma: Hells Headbangers
Veröffentlichung: 18.12.2020

 

Auf ins Gefecht! So in etwa könnte man das dritte Album der italienischen Speed / Thrash Metalpunks CHILDREN OF TECHNOLOGY deuten. Mit WRITTEN DESTINY meldet sich das Trio nach sechs Jahren mit einer neuen Langrille zurück und dabei haut die Band in einer guten halben Stunde so ziemlich alles zu Kleinholz was sich ihnen in den Weg stellt. Kompromisslos.

Irgendwie macht das ganze sogar Spaß zu hören. Dosenbier in der einen Hand, die andere als Faust gen Himmel gestreckt und ab geht die wilde Fahrt. Rotzig hauen die Italiener hier eine Speed Granate nach der anderen heraus und garnieren alles mit einem satten Schuss Bay Area Thrash der alten Schule. Gang Shouts und wildes Shredding tun ihr übriges und lassen auch gerne mal Gedanken an Old School Hardcore aufkommen. Dazwischen platzten immer mal wieder hohe Screams hervor.

Dass CHILDREN OF TECHNOLOGY zu jeder Zeit authentisch rüber kommen mag für die Band sprechen. Freunde von Speed und Thrash Metal aus den Anfängen der 1980er Jahre dürften frohlocken bei soviel Spielfreude und Partyfaktor. Zeit zum Luftholen? Kaum. Allein The days of future past schlägt etwas gemäßigtere Töne an. Und Wasteland cratediggers klingt die letzten 90 Sekunden als Instrumental aus, welches auch aus der Feder von Filmregisseur und Soundtracktüftler John Carpenter stammen könnte.

Ansonsten dominiert „Headbang und Rumhüpf Musik“. Tiefsinniges sollte man also nicht erwarten. Ebenso keine ausgeklügelten Songstrukturen. Doch mit allen Songs würden es CHILDREN OF TECHNOLOGY innerhalb kürzester Zeit schaffen, jeden kleinen Club zum Kochen zu bringen. Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge den Schweiß von der Decke tropfen und die Bierbecher fliegen. In diesem Sinne, alles richtig gemacht. Authentischer und ehrlicher geht es kaum.

von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten

 

Tracks:

01 – Soundtrack of No Future
02 – Creation Through Destruction
03 – Written Destiny
04 – The New Barbarians
05 – Desert City
06 – Warpainted Nightcreatures
07 -The Days of Future Past
08 – Wasteland Cratediggers

Line-Up:

Deathlörd Astwülf – Vocals
Boris Crossburn – Guitars, Bass
Dee Dee Altar – Drums

 

Weitere Infos:

Bandcamp
Hells Headbangers

  

 

 

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