Chevalier – Destiny Calls

© Chevalier

Geschrieben von Michi Winner

Band: Chevalier

Album: Destiny Calls

Genre: Speedmetal

Plattenfirma: Gates Of Hell Records

Veröffentlichung: 26. April 2019

Ich habe eben beschlossen, dass es irgendwo auf der Welt schon nach 4 ist und mir ein Bier bestellt. Ein verspäteter und überfüllter Zug, in akuter Nähe jemand der in kölnisch Wasser gebadet hat und dann auch noch Chevalier, das ist mehr, als ich gewillt bin nüchtern zu ertragen. Auf dieses Review hatte ich mich eigentlich gefreut. Speedmetal aus Finnland, was soll da schon schief gehen? Offenbar mehr als ich je für möglich gehalten hätte. Es ist ja schön, wenn sich Bands nicht auf Genre-Klischees beschränken, wenn aber allenfalls die Geschwindigkeit von Speedmetal bleibt, dann ist mir das entschieden zu wenig.

Nach einem klassischen Intro, wartet der erste Song bereits mit einer eher für Prog typischen Länge von über 5 Minuten auf und zählt damit noch zu den kürzeren Tracks. Für eine Geschwindigkeit wollte man sich auch nicht entscheiden, die Gitarre macht das sie will, den Gesang auf den Rhythmus des Basses oder der Drums anzupassen, wird zum einen überbewertet, zum anderen weichen auch diese von einander ab. Ich hoffe das wird im Verlauf anders.

Nein, wird es nicht. Das Album bleibt ein wilder Mix von scheinbar beliebig zusammengemischten Tonspuren. Die Stimme von Sängerin Emma ist viel zu schrill, die experimentell anmutenden unterschiedlichen Rhythmen in Kombination mit absichtlich – zumindest hoffe ich das – disharmonischen Riffs, machen dieses Album gerade zu einer unangenehmen Erfahrung für mich. Im Normalfall höre ich jedes Album komplett und oft mehrfach. Hier gebe ich bei Track 7 auf. Einzig die Basslines waren für mich erträglich.

Von mir gibt es daher 2,5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. Introduction
  2. The Immurement
  3. The Curse of the Dead Star
  4. Road Of Light
  5. … As The Clouds Gather
  6. Strombringer
  7. In the Grip of Night
  8. Prelude to the End
  9. A Warrior’s Lament

 

Line-Up:

Emma: Gesang

Tommi: Gitarre

Mikko: Gitarre

Joel: Schlagzeug

Sebastian: Bass

 

weitere Informationen:

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