Cabal – Mark of Rot

 

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Cabal
Album: Mark of Rot
Genre: Deathcore 
Plattenfirma: Long Branch Records (Spv)
Veröffentlichung: 23. Februar 2018

 

Im Zuge meiner Recherchen zu dieser Band CABAL, stieß ich schonmal auf sieben andere Bands mit diesem Namen. Death Metal/Grindcore aus Nikaragua, Death Metal/Grindcore aus Frankreich und Groove Metal aus Finnland, um nur einige zu nennen. Wieviele von denen noch existent sind, war mir dann egal, denn ich habe hier die Nummer Acht gefunden und diese ist lebendig und aktiv. 

CABAL ist eine der brutalsten und vielversprechendsten Bands aus Kopenhagen, Dänemark. Ich sah 1990 den Horrorfilm “Cabal – Die Brut der Nacht”. Zu diesem Film könnte das mir hier vorliegende musikalisch als Untermalung laufen. Bisher hatte die Band die im Jahre 2016 erschienene hochgelobte EP “Purge” auf der Habenseite. Nun, am 23. Februar 2018 erscheint das Debütalbum “Mark of Rot”.

Das Quintett wandelt, sowohl mit ihrer Musik als auch mit ihrem Look, deine dunklen Albträume oder auch Nachtmahr, in eine düstere, morbide und emotionale Atmosphäre um. Lausche den Klängen. Dank ihrer glasklaren Produktion und ihren Inspirationen aus verschiedensten Genres wie Black- und Death-Metal, Djent und Hardcore, wird hier eine bedrohliche Kulisse erschaffen. Zehn Titel mit Tempowechseln, düsterer anmutenden Melodien, erbarmungsloser und unglaublicher Härte werden meinen Ohren präsentiert. Bei “Nothingness” ist als Gastsänger CJ McMahon von Thy Art Is Murder und bei “The Darkest Embrace” Filip Danielsson von Humanity’s Last Breath vertreten. Gerade beim ersten erwähnten Song wechseln sich Screams und Growls in wunderbarer Kombination ab. Textlich bewegen wir uns im gesamten in düsteren Gefilden und es ist die Fortsetzung der EP “Purge”. Passend! Ein kleiner Auszug:

..Die Feuer, die du gebaut hast, um diese Welt zu erleuchten
Frisst das Fundament des Lebens weg
Jeden Tag, aber wird die Nacht nicht in Schach halten..

..Verbreite dein Licht und sprich deine Gebete
Du hast deine eigene Ruine gewählt
Dein Leben ist dein Verderben..

CABAL schaffen es, meine Schädeldecke mit brachialer Wucht rauf und runter zu heben und mir mit dem Dampfhammer noch zusätzlich einen oben draufzugeben, dies in aller erster Güte. Mange tak og mørke hilsner til København!

 

Trackliste:

1. False Light”
2. Nothingness” (feat. CJ McMahon)
3. Blackened Soil”
4. Rah’ru”
5. Empty”
6. Unworthy”
7. Blinded”
8. Whispers”
9. The Darkest Embrace” (feat. Filip Danielsson)
10. Mark of Rot”

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/cabalcph/

https://cabalcph.bandcamp.com/

 

 

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