Buck Tow Truck – Death Wields A Six String

© Buck Tow Truck

Geschrieben von Katja Rohloff
Band: Buck Tow Truck
Album: Death Wields A Six String
Genre: Metal
Plattenfirma: unsigned
Veröffentlichung: 24. Dezember 2017

Mir fehlen ja nur selten die Worte. Aber im Falle von Buck Tow Truck musste ich dann doch etwas mühselig nach meinem Sprachschatz suchen. Noch mühsamer war nur die Suche nach Informationen über die Band.

Buck Tow Truck scheint ein Ein-Mann-Projekt des Kanadiers Andrew Dona zu sein. Das eigenproduzierte Album “Death Wields A Six String” erschient am 24. Dezember 2017 und scheint das Debütalbum zu sein. Auf Facebook erfährt man dann noch das Buck Tow Truck 80’s Metal Cover und eigene Songs spielen. Soviel zu den Informationen und Vermutungen, die man zu dieser Band äußern kann.

Zwangsweise müssen nun auch noch ein paar Worte zum Album folgen. “Death Wields A Six String” bietet dem Hörer neun, mal mehr mal weniger, eigenwillige Stücke an, mit denen man knapp 50 Minuten seiner Zeit verbringen kann. Allerdings dürfte nur eine sehr geringe Anzahl an Zuhörern diese Zeit nicht komplett bereuen. Instrumental scheint Andrew Dona zumindest ziemlich fit zu sein, wenn er diese wirklich alle selber eingespielt bzw. programmiert hat. Als reines Instrumentalalbum wäre “Death Wields A Six String” wahrscheinlich durchaus hörenswerter gewesen. Vorausgesetzt, die Produktion wäre auf etwas höherem Niveau erfolgt. Auch Eigenproduktionen können heute äußerst hochwertig klingen, von daher stellt sich die Frage, ob der eher anachronistisch anmutende Sound der Produktion vielleicht gewollt ist. Wobei ich nicht verstehen kann, warum man so etwas wollen würde.

Definitiv nicht auf hohem Niveau ist der Gesang. Angelegt irgendwo zwischen schlechtem Tenor unter der Dusche, Sprechgesang und 70er Jahre Rockgesang, freut man sich über jede ausgedehnte Instrumentalpassage. Dazu kommen noch nervige Samples, meistens in Form von Mono- oder Dialogen. Wenn dies der Versuch sein soll, der Musik einen progressiven Anstrich zu geben, so versagt dieser leider auf ganzer Linie.

Instrumental ist auf jeden Fall ein Ansatz vorhanden, vielleicht sollte Andrew Dona es beim nächsten Mal mit einem richtigen Sänger – und etwas mehr Ernsthaftigkeit – versuchen. Alternativ bleibt die Möglichkeit, sich auf die Unterhaltung des eigenen Freundeskreises zu beschränken, was angesichts der Anzahl an Facebook-Followern von Buck Tow Truck wohl auch die bisherige Zielsetzung war. Und eine Erwähnung im Hellfire-Magazin hat er nun auch erreicht. Immerhin.

Trackliste:
01.The Battle Cry
02.Death Wields A Six String
03.The Freedom Cult
04.Anarchy Metal
05.Gunts
06.The Heavy Metal Warrior
07.The Nihilist And The Moralist
08.Warlock
09.80’s Televangelist

Line-up:
Instruments and Vocals : Andrew Dona

Weitere Infos:
Buck Tow Truck

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.