Black Tape Lion – Balalaika, Keyboards und ein bisschen Wasserscheu

© Black Tape Lion

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Diesmal sprachen wir mit den Jungs von Black Tape Lion aus Regensburg.

HF: Im Oktober 2017 tauchte Black Tape Lion als fertige Band inklusive erster Single und fertigem Album auf. Wie lang hattet ihr schon hinter den Kulissen an dem Projekt gearbeitet und wie ist die Band überhaupt entstanden?

BTL: Wir haben uns tatsächlich rein zufällig im September 2017 auf einer Trekking – Tour in Kalkutta kennengelernt. In Folge dessen wurde uns Vieren klar, dass wir nicht nur gut wandern, sondern auch auf der Balalaika durchaus überzeugen konnten. Wie auch jede andere Kack-Band 🙂 haben wir uns irgendwo bei Schnaps und Bier kennengelernt und arbeiten schon seit geraumer Zeit für Black Tape Lion!

HF: Hattet ihr damals sofort eine klare Idee, wie Black Tape Lion klingen würde oder musstet ihr da erstmal verschiedene musikalische Welten/Hintergründe in Einklang bringen?

BTL: Wir kommen alle vier aus der Punk-Rock Schiene der 90er Jahre und haben uns daher im Proberaum relativ schnell einig werden können, wohin die Reise geht: Auf jeden Fall weg vom Punk! An der Debutplatte kann man unsere Wurzeln noch deutlich erkennen, jedoch machen wir zukünftig schlicht und einfach alles, worauf wir gerade Bock haben: Ob Violine, Gitarre oder die geschichtsträchtige Balalaika!

HF: Euren ersten Gig habt ihr dann als Support für Django 3000 gespielt, kurz danach ging’s vor Europe auf die Bühne. Andere stellen sich die ersten Male lieber in den örtlichen Jugendclub vor die eigenen Kumpels 😉 Wart ihr damals schon alle Bühnenprofis oder war der eine oder andere doch nervös, so als neue Band mit neuen Songs vor fremdem, großem Publikum?

BTL: Wir machen das mit der eigenen Musik ja alle schon sehr lange und haben mit anderen Projekten schon öfter auf großen Bühnen gestanden und renommierte Bands supportet. Speziell bei der Europe-Show jedoch wurden wir höchstpersönlich von Europe eingeladen. Grund dafür war ein sehr gelungenes Keyboard – Cover des Songs „Final Countdown“, welches unser Bassist auf YouTube hochgeladen hat. Da wurde unser Eifer halt mal belohnt! Nervös sind wir grundsätzlich nicht, jedoch jetzt wo du fragst… ahhhrgahagrhagr 

HF: Genug Vergangenheit, ab zur Zukunft. Euer erstes Album „Run“ erschien 2017 und letztens gabs auf Instagram und Facebook (mal wieder) Bilder aus dem Studio zu sehen. An was arbeitet ihr gerade und wie weit sind die Planungen schon? Und nicht mit Details geizen 😉

BTL: Wir werden ab Juni gnadenlos eine Single nach der anderen releasen! Das neue Material wird ziemlich breit gefächert sein: Sample-Beats, fette Rock Drums, emotionale Vocal-Lines, dicke Chöre (also vom Gesang her), usw…

HF: Bilder und Worte sind ja schön, live ist besser. Bis jetzt ist euer Terminkalender 2019 noch ziemlich leer. Kommt da noch was? Und traut ihr euch auch nochmal über die Rhein-Main-Grenze hinaus? 😉

BTL: Termine für die Festival-Saison folgen in den nächsten Wochen, eine Tour mit befreundeten Bands aus dem Byon-Künstlerpool ist für den Winter 19/20 in Planung! Binnengewässer verursachen bei uns grundsätzlich Schnappatmung, wir sind akut in therapeutischer Behandlung ….

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und sind gespannt, was wir als Nächstes von euch hören werden.

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
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