Besvärjelsen – Atlas

© Besvärjelsen – Atlas

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Besvärjelsen
Album: Atlas
Genre: Stoner/Doom Metal/Psychedelic Rock
Plattenfirma: Magnetic Eye Records
Veröffentlichung: 27. Mai 2022

 

Geboren im Jahre 2014, sind die Schweden von BESVÄRJELSEN ungebrochen aktiv und veröffentlichten im Mai diesen Jahres ihr Zweitwerk “Atlas“.

The Cardinal Ride” eröffnet und rockt schön geradlinig im Stoner-Mantel durch die Boxen, während und wobei Sängerin Lea Amling Alazam stimmlich noch die zusätzlich anmutende Würze gibt und präsentiert.

Acheron” geht gediegener im Rhythmus, aber trotzdem kraftvoll und schwer durch die Zeit. Gesanglich werde ich hörend verträumt charmant und mit einem Hauch Soul begleitet und abgeholt, während sich schöne Melodiebögen parallel offenbaren und endend alles leiser ausklingt, “Clouds” ist einfach in seiner Gesamtheit klasse, Emotion und Kraft trifft auf Stille und Gedankenferne, während folgend “House of the Burning Light” diese durchbricht und mit verzerrten Gitarren und einem gleichbleibend, zum mitmachen animierenden Tempo unterwegs ist, um mir dann im Weiteren sphärische Klänge kurz und zusätzlich zu kredenzen.

Paradise” ist der Erste mit einem hohen Doom-Anteil, schwergewichtig, aber nicht bleischwer und so nehme ich gedankenversunken diese Stimmung in mich auf und genieße sie, “Digerliden” reißt mich aus dieser heraus und ist markig, aber auch in den Wolken versunken präsent, was der gesanglichen Präsenz und dem weiteren gemeinsam perfekten Zusammenspiel des Quintett geschuldet ist. Hier und bis zu dem dato allem gehörten, kann ich nur beide Daumen nach oben strecken. Mal sehen bzw. hören wie es weitergeht und ob meine Gliedmaßen oben bleiben.

Descent” ist gedankenverloren, träumerisch und balladesk, “Celestial” ist instrumental, Blasinstrumente (so denke ich), geben einen kleinen Hauch aus Tausend und einer Nacht zum Besten und unterbrechen kurzzeitig das vorangegangene und kommend Fließende, “Obscured by Darkness” ist stark mit Kawumm und einer fast schon epischen Note dabei und “Divided Ends” beschließt die Gesamtspielzeit von 47:10 min. noch einmal breitgefächert aufgestellt und sthenisch.

Fazit: Einfach ausgedrückt: brutal gut!

Von mir gibt es 9,5 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. The Cardinal Ride 03:28
  2. Acheron 05:48
  3. Clouds 04:39
  4. House of the Burning Light 05:27
  5. Paradise 04:59
  6. Digerliden 04:42
  7. Descent 03:41
  8. Celestial 02:16 instrumental
  9. Obscured by Darkness 04:19
  10. Divided Ends 07:51

 

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