Accept – 22.10.2014 – Köln – Live Music Hall

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Geschrieben von Dirk Draewe

Köln – Live Music Hall. Accept… für mich der Inbegriff des deutschen Heavy Metal mit Brechersongs wie “Fast as a shark”, “Breaker” oder “Burning” und der unverkennbaren Reibeisen-Stimme von Udo Dirkschneider – das war Anfang der 80er. Heute schreiben wir Oktober 2014 und ich stehe wieder vor der Bühne, selbst deutlich älter geworden und gespannt, was mich da heute erwartet.

Knappe Ansagen – Mehr Musik
Der Saal ist heiß nach dem Warm-Up durch Damnations Day und nach 30 minütigen Umbaupause wurde es dann ernst, dass Licht ging aus und das Intro zu “Stampede”, dem Titelsong aus dem neuen Album “Blind Rage”, knallte uns um die Ohren… und da waren sie nun, die deutsche Metal-Legend Accept und gaben auf der Bühne Gas, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Aber hey, die Jungs sind keine 20 mehr wie damals… ob sie das durchhalten werden? Kaum war der erste Song vorbei, kam der nächste Brecher mit “Stalingrad” und “Hellfire” und der Saal kochte. Der neue Shouter Mark Tornillo passt dabei mit seiner Reibeisen-Stimme hervorragend zur Band und ist, wie ich finde, ein eindeutiger Gewinn. Irgendwie ist er aber auch kein Mann großer Worte oder Taten, denn zwischen den Songs gab es nur knappe Ansagen von dem Amerikaner, dafür aber um so mehr Musik.

Metal-Party vom feinsten
Dafür gaben die Urgesteine Peter Baltes und Wolf Hofmann auf der Bühne alles und in alter Poser-Manier zogen die beiden Saiten-Verbieger die Fans in ihren Bann. Sie lieferten sich ständig Gitarren-Duelle und das mit einer Spielfreude, das mir während der gesamten zwei Stunden das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht wich… ach was sage ich, nicht nur mir, sondern auch den Fans die (wenn noch langes Haupthaar vorhanden war) wild headbangend eine Metal-Party vom feinsten feierten.

Unvergessliches Erlebnis
Vielleicht noch ein paar Worte zur Setlist, welche erste Sahne war. Klar dominierten Songs der letzten drei Scheiben, aber auch alte Accept-Kracher wie “Balls to the wall”, “Princess of the dawn” oder “Restless and wild” durften nicht fehlen.

Mein Fazit vpn diesem genialen Metal-Abend? Accept haben es noch lange nicht verlernt und haben den Fans mit ihrem zweistündigen Auftritt ein unvergessliches Erlebnis beschert. Man darf also gespannt sein, was Accept uns noch in den nächsten Jahren liefern wird.

Setlist Accept:

  • Stampede
  • Stalingrad
  • Hellfire
  • 200 Years
  • Losers and Winners
  • London Leatherboys
  • Starlight
  • Dying Breed
  • Final Soldiers
  • Shadow Soldiers
  • From The Ashes We Rise
  • Restless And Wild
  • Ahead Of The Pack
  • No Shelter
  • Princess Of The Dawn
  • Dark Side Of My Heart
  • Pandemic
  • Fast As A Shark

Zugaben:

  •  Metal Heart
  • Teutonic Terror
  • Balls To The Wall

 

 

 

© Photos by Marc Junge

 

 

 

Mehr Info’s:

Accept im Internet

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