Warbringer – Woe to the Vanquished

© Warbringer

Geschrieben von Mel Staudt
Band:
Warbringer
Album: Woe to the Vanquished
Plattenfirma: Napalm Records (Universal Music)
Veröffentlichung: 31. März 2017

Warbringer sind zurück! Nach 4 Jahren der Stille gibt es mit dem siebten Silberling “Woe to the Vanquished” endlich wieder Trash Metal in Perfektion auf die Ohren!

“Silhouettes” heißt der Opener des Albums und hat zudem eine sehr tiefgründige Story. Sänger John Kevill trug die Lyriks des Refrain und die grobe Melodie bereits seit 2014 mit sich herum. In „Silhouettes“ geht es im groben darum, dass bei einem Atombombenangriff, die Opfer regelrecht verdampfen. Passiert dies, so brennen sich Menschen und Gegenstände für bis in alle Zeit als Schatten in Grund und Boden. Das Lied spielt in einer Zukunft, in der uns eben diese Schatten von überall her anstarren und uns daran erinnern, wie wir eine Apokalypse zugelassen und nichts dagegen unternommen haben.

Der namensgebende Song „Woe to the Vanquished“, „Descending Blade“ und „Shellfire“ sind der Beweis dafür, dass Warbringer sich über die Jahre hinweg nicht haben schleifen lassen. Hier wird man von ordentlich harten Gitarrenriffs empfangen und auch Kevill gibt einfach alles. Mit Erfolg! Ich wage mal zu behaupten, dass sich diese Werke live ordentlich beweisen und noch einige MoshPits auslösen werden.

Mit „Spectral Asylum“ erwartet den Hörer wieder ein längeres Trommelfeuer. Das Intro erinnert mehr an geisterstimmen aus einer Nebenwelt, welche ein wenig Gänsehautfeeling mitbringen. Der gesamte Song hebt sich durch seine doch recht düstere Art vom gesamten Album deutlich ab. Ist gegenüber dem allgemeinen Sound von Warbringer vielleicht etwas ungewohnt, wurde nach mehrmaligem Hören dann aber doch noch als gut empfunden.

Zu den Werken „Remain Violent“ und „Divinity of Flesh“ gibt es leider nichts zu sagen, was diese groß auffällig macht. Sie bilden mit unter vier Minuten die kürzesten Stücke auf „Woe to the Vanquished“, hören sich nach den ersten Sekunden dann aber doch recht gleich an.

Das Ende des Album lässt dann doch noch ein wenig auf sich warten. Das letzte Stück der Platte „When The Guns Fell Silent“ erstreckt sich über eine Länge von ganzen elf Minuten. Der Song beginnt mit einem recht düsteren Intro, baut sich dann durch ein gekonntes Gitarrensolo auf und startet nach knapp 3 Minuten dann so richtig los. „When The Guns Fell Silent“ ist wie man es durch den Namen vielleicht schon vermuten wird, der ruhigste Song des gesamten Albums. Warbringer zeigen, dass sie sich nicht nur auf energiegeladene Stücke verstehen, sondern mit Gitarren auch eine gewisse Stimmung übermitteln können.

Meiner Meinung nach definitiv das künstlerisch überzeugendste Werk auf „Woe to the Vanquished“!

Trackliste:

  1. Silhouettes
  2. Woe to the Vanquished
  3. Remain Violent
  4. Shellfire
  5. Descending Blade
  6. Spectral Asylum
  7. Divinity Of Flesh
  8. When The Guns Fell Silent

Mehr Infos unter:
http://www.warbringermusic.com/
https://www.facebook.com/Warbringermusic/

Videos:
Silhouettes https://www.youtube.com/watch?v=Tr3rmfmzlr4

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