Voodoma – Hellbound

© Voodoma

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Voodoma
Album: Hellbound
Genre: Gothic Rock/Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 14.01.2022

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal über eine Band aus meiner Heimatstadt schreibe, aber es hat sich aus purem Zufall oder schlichter Vorsehung so ergeben. Zum 20-jährigen Jubiläum (wo habt ihr euch die ganze Zeit vor mir versteckt?), erscheint das mittlerweile achte Album und das hat es in sich.

Egal wie der Stil der Band bezeichnet wird, für mich passt die Bezeichnung Dark/Metal nicht so richtig. Empfinde ich doch jede Menge Einflüsse von anderen Bands. Für mich kommen Bands wie „The Cure, MONO INC., Iggy Pop, und Sisters of Mercy“ als Inspiration in Betracht.

Direkt der Opener „Silent Scream“ macht so richtig Laune. Vom Stil her mit dezenter Melancholie versehen zeigt uns der Sänger hier sofort was man erwarten kann. Und setzt dies bei „We Are The Lost“ in gekonnter Manier fort. Dazu eine Melodie die einen sofort in schweißtreibende Wallungen bringt. „Salems Hell“ sanft beginnend mit zarten Tastentönen und weiblichem Gesang eröffnend wird dann durch Michaels Stimme abgelöst und steigert sich in einem Refrain der einen mitreißt. Nach einem meines Empfindens nach chaotischem Gitarrensolo steigert der Song mit beiden Stimmen und geht so dem Ende zu.

Und so geht es dann überwiegend weiter. „Where Is The Light In You“ kommt stampfend daher, „Into The Deep“ dominiert durch seine Keys und lässt einen auf seinen Refrains schweben. Und dann erreicht uns „Save Me“. Metal und Gothik  in perfekter Kombination mit einander Verschmolzen. Der Gesang ist hier sehr variabel mit einer leichten Tendenz zur Aggressiven Seite. Ein Stück das man immer wieder hören kann.

Mit „Hellbound“ gibt es dann den Titelgebenden Song. Ein Song der sich druckvoll gibt. Die Drums treiben und die Gitarren kommen wild daher. Dazu ein Gesang der die Stimmakrobatik des Sängers regelrecht vorführt. „Hand of Fate“ ist dann wieder eine treibende Nummer die für mich aber keine Höhepunkte, aber auch keine Schwächen hat. Gut, aber nicht herausragend. Das ändert sich sofort bei „Angel X“. Erneute weibliche Vocals geben dem Song das gewisse extra.

Zum Schluss erhalten wir bei „Sandman“ ein regelrechtes Wechselspiel was Melodie und Gesang angeht. Dabei ist der Sound teilweise im 80er Wave-Pop angesiedelt. Alles in allem, ein gelungenes Album, bei dem meine Anspieltipps bei „We Are The Lost, Save Me und Hellbound“ liegen.

Für dieses kleine Juwel vergebe ich 8 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist:

01 Silent Scream
02 We Are The Lost
03 Salems Hell
04 Where Is The Light In You
05 Into The Deep
06 Save Me
07 Hellbound
08 Hand Of Fate
09 Angel X
10 Sandman

 

Line Up:

Michael Thionville – Vocals
Mikk Hollenberg – Guitars, Keys
Pierre Liffers – Bass
Dr. Doom – Drums

Weitere Infos:

www.voodoma.com
www.facebook.com/voodoma
https://www.youtube.com/watch?v=LVjekjAv8zM

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.