The Gloomy Radiance of the Moon – As the Stars shatter in Agony

© The Gloomy Radiance of the Moon

 

Geschrieben von Marco Gräff
Band: The Gloomy Radiance of the Moon
Album: As the Stars shatter in Agony
Genre: Symphonic Black Metal
Plattenfirma: Dusktone
Veröffentlichung: 07.11.2025

 

Welcome back to the 90’s. Voller Inbrunst zelebriert der Niederländer J.M.K.P. (alle Instrumente und Vocals) den symphonischen Black Metal, so wie er sich Mitte der 90er auf dem Höhepunkt befand. Bands wie ‚Emperor‘, ‚Dimmu Borgir‘, ‚Covenant‘ oder auch ‚Cradle of Filth‘ geizten nicht mit Keyboards und theatralischem Overkill. Nicht alles war gut, aber es hatte seinen Charme.

Nun serviert uns THE GLOOMY RADIANCE OF THE MOON mit AS THE STARS SHATTER IN AGONY sein drittes Album in drei Jahren, und was soll ich sagen; Nichts Neues zu vermelden. Rasend schnelle Songs mit reichlich Blast Beats und Tremolo, typisches Black Metal Geschrei und ein roher, eisiger Klang. Grundsätzlich erstmal alles schön. Allerdings sind die symphonischen Elemente, sprich die Keyboards, einfach too much.

Das verkommt schnell zu einem Einheitsbrei, in dem die Gitarren beinahe gänzlich untergehen. Im Vordergrund die Keyboards, prügelnde Drums, Bass und das Gekeife. Wenn denn mal das Tempo gedrosselt wird, dann erkennt man auch mal so etwas wie eine Gitarrenmelodie. Da muss man schon großer Fan dieser Art Musik sein. Besonders von der Art und Weise, wie es aufgenommen und produziert ist. Alle Songs sind zwischen vier und fünf Minuten lang und gehen auf Albumlänge unter 35 Minuten über die Ziellinie. Für das Genre weit unter dem Durchschnitt. Jeder der acht Songs startet ohne Umschweife mit dem Knüppel aus dem Sack. Es fällt schwer hier Unterschiede auszumachen. Das klingt allzu oft zu ähnlich. Hörgenuss baut sich hier nur schwer auf.

So gerne ich hier auch was richtig Gutes aufzeigen möchte, ich bin noch auf der Suche. Und ehrlicherweise, mehr als zweimal hintereinander ertrag ich das Album auch nicht zu hören. Von den Vorzeichen her eigentlich die Musik, die ich gerne mag, die Leidenschaft mag ich dem Künstler nicht mal absprechen. Aber hier fehlt mir so ziemlich alles. Abwechslung, Tiefgang, Feingefühl und vor allem ein Song, den ich gerne zu Ende hören mag.

von mir gibt es daher nur 5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracks:

01 – Where Serpents Slither Through Endless Night
02 – Funeral March
03 – Throne Of Obsidian Flames
04 – As The Stars Shatter In Agony
05 – Where The Pale Moon Hangs In Mourning
06 – The Fallen Light
07 – Ruins Of A Thousand Sunless Aeons
08 – To Surrender To The Eternal

 

Weitere Infos:

Bandcamp
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