Will O‘ Dusk – The Long Lasting Dusk

© Will O‘ Dusk

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Will O‘ Dusk
Album: The Long Lasting Dusk
Genre: Rock
Plattenfirma: Diotima Records
Veröffentlichung: 28.11.2025

WILL O‘ DUSK ist eine im Jahr 2023 gegründete italienische Band, die ihren Sound als etwas irgendwo zwischen Southern Rock-Grit, Post-Grunge-Intensität, Hard Rock-Power und Glam-Flair beschreibt. Ihr Debütalbum „The Long Lasting Dusk“ erkundet laut der Band das fragile Gleichgewicht zwischen Zerstörung und Erneuerung, Einsamkeit und Zugehörigkeit.

Der Eröffnungstrack „Break In Case Of Emergency“ ist dann auch nicht unbedingt das, was ich erwartet habe. Der Song kommt eher schleppend daher, der Gesang wirkt im Gegensatz zu den Riffs weitestgehend weich bis sogar poppig, erst gegen Ende des Stücks wird dieser etwas intensiver und der Solo Part versprüht leichte Southern Rock Vibes. Beim folgenden „Heartbreak Dust“ ändert sich an der Grundausrichtung nicht viel, der Song agiert ebenfalls vergleichsweise verhalten, auch wenn die Riffs etwas griffiger erscheinen und der Gesang weniger Pop-Einschlag aufweist.

Mit „Crossroads“ kommt endlich mal etwas Schwung in den Laden – dachte ich zumindest aufgrund des Einstiegs, doch diese Hoffnung erfüllt sich nur bedingt, denn auch dieser Song verweilt in gemäßigten Tempogefilden, wobei das knackige Gitarren Solo zumindest ein wenig entschädigen kann, und der Refrain ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. „Lucifer’s Tears“ bringt trotz starker Vocals ebenfalls keine wesentliche musikalische Veränderung, und bei „White Shadow“ wirds dann richtig balladesk mitsamt Akustik-Gitarre und Mundharmonika.

„Let It All Explode“ bringt dann endlich den von mir erhofften Elan, wobei der Track bei weitem nicht so explosiv ist, wie sein Titel es vermuten lässt, aber einen veritablen Rock-Song gibt das Teil dennoch ab. „Take It Until You Make It“ weiß durch einen leichten Groove zu gefallen, während ich mit dem lediglich zweieinhalbminütigen „SlowMo“ – abgesehen vom abermals exquisiten Solo – so gar nicht warm werde. „Whitehouse Road“ ist ein Cover des mir völlig unbekannten Country Sängers Tyler Childers, von daher kann ich zwar keinen Vergleich ziehen, aber dieser Country-Rock Song weiß durchaus zu gefallen. „Last Drop“ bringt ein wenig mehr Lässigkeit mit ein und wäre sogar durchaus ein Kandidat für die kommende Rock-Party.

WILL O‘ DUSK haben mit „The Long Lasting Dusk“ ein ordentliches Debüt hingelegt, nicht mehr aber auch nicht weniger. Für meinen Geschmack hätte der Scheibe ein wenig mehr Abwechslung gut zu Gesicht gestanden, dann wäre mein finales Urteil vermutlich noch etwas besser ausgefallen. Gute Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden, von daher bin ich gespannt, wie die Entwicklung der Band weitergeht.

Von mir gibt es 6,5 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. Break In Case Of Emergency
  2. Heartbreak Dust
  3. Crossroads
  4. Lucifer’s Tears
  5. White Shadow
  6. Let It All Explode
  7. Take It Until You Make It
  8. SlowMo
  9. Whitehouse Road (Tyler Childers Cover)
  10. Last Drop

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