Sven – Herzblut ist immer dabei, bei jeder Band!

Unser Chef hatte mal wieder ne Idee für die Vorweihnachtszeit… wir sollten uns mit unseren Quick5-Interviews gegenseitig ausquetschen. Mein Los fiel auf Sven und so einen alten Hasen wie ihn zu interviewen, zumal man selbst erst seit kurzem Mitglied der Hellfire-Family ist, ist schon aufregend. Aber selbstverständlich stelle ich mich gerne dieser Herausforderung… mal schauen, was er so zu erzählen hat 😉

Als Neuling in der Hellfire-Redaktion habe ich heute die besondere Ehre mein erstes Quick5-Interview mit einem der herausragendsten Schreiberlinge der deutschsprachigen Metalszene zu führen. Gleich nach Götz Kühnemund und Holger Stratmann befindet er sich unangefochten auf Platz 3 der stilprägendsten Ikonen deutscher Rock- und Metal-Magazine. Ich rede von Helgvar Sven Mánfreðson, unserem Hellfire-Redakteur für Plattenchecks und Konzertberichte bzw. -fotografie.

 

HF: Hallo Sven, wie fühlt es sich an gleich zu Beginn mit solch zweifelhafter Ehre überschüttet zu werden?

Sven: Genau zweifelhaft – lach. Ich fühle mich schon geehrt, aber ich lasse die Kirche im Dorf. Ich schreibe gerne und wohl auch viel, aber es macht halt Spass. Bin sowieso ein Workaholic, daher passt das schon und Dankeschön für das Kompliment.

 

HF: Im Außeneinsatz für Hellfire hast du dir schon mit mehreren großen Künstlern wie Madball, Mono Inc., aber auch Ensiferum die Konzerthallen geteilt, um ihre Auftritte festzuhalten. Das Fotografieren welches Künstlers lag dir dabei am Meisten am Herzen?

Sven: In Erinnerungen definitiv The Care mit meiner Tochter als Frontdame und MONO INC. Dort war halt mehr als fotografieren angesagt. Das war schon ein super Gefühl insgesamt. Aber auch BAROCK oder Ensiferum sind definitiv hängengeblieben. Eigentlich kann man sagen, Herzblut ist immer dabei, bei jeder Band.

 

HF: Nun ist es Teil der Hellfire-Philosophie insbesondere die monetären Hierarchien der Musikindustrie ein wenig aufzubrechen und kleinen, unbekannten Musikern eine Plattform für ihr künstlerisches Schaffen zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang hast du schon viele Reviews über Neuveröffentlichungen von Bands aus den unterschiedlichsten Sparten geschrieben und erhältst sicher des öfteren auch Feedback der Künstler. Welches war für dich am Prägendsten?

Sven: Geprägt hat mich eigentlich keines, aber Feedback der unterschiedlichsten Künstlern zu meinen Reviews zu erhalten ist für mich was besonderes. Viele sind dankbar und zeigen das auch mit Post auf Facebook oder auf eine andere Art und Weise. Das ist für mich schon dank genug.

 

HF: Du bist ja nun bereits seit 2016 Teil der Hellfire-Redaktion und hast einiges der Entwicklung des Webzines beobachten können. Wie beurteilst du diese?

Sven: Seit Mai 2016 bin ich nun Teil der Hellfire Familie und ich kann sagen, dass die Entwicklung stetig nach oben ging und geht. Das freut mich sehr, aber wir tun auch einiges dafür, das dies so geworden ist. Ruhephasen gibt es selten. Gejammer? NEIN! Spaß am Job!

 

HF: Eine abschließende Frage habe ich noch an dich: Wohin glaubst du führt die Hellfire-Reise in 2019 bzw. darüber hinausgehend noch?

Sven: Tja wenn ich das wüsste. Will ich das wissen? Hm. Ich lasse mich einfach überraschen und freue mich über jede kleinere oder größere Entwicklung. Die Evolution ging auch langsam voran – lach.

HF: Danke Sven für diese aufschlussreichen Antworten und das anregende Gespräch!

Interview: Oliver Heberling

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