Soulfly – Totem

© Soulfly – Totem

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Soulfly
Album: Totem
Genre: Groove/Thrash/Death Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 5. August 2022

 

Vier Jahre nach “Ritual” ist das Quartett, zweimal Cavalera, Cazares und Leon, mit ihrem zwölften Album “Totem” vor kurzer Zeit auf die metallische Bühne zurückgekehrt. Natürlich fehlt der ethnische Hintergrund nicht und so eröffnet “Superstition” kurz mit selbigen, bevor der Aberglaube die Reise in vergangene Zeiten rhythmisch wuchtig und wechselnd einläutet. Die Produktion selbst scheint etwas “weicher” zu sein als die des Vorgängers oder meine Ohren sind jetzt im Stadium kommendes Hörgerät, also entscheidet selbst, aber bei dem Drums fehlt mir etwas der Rumms und der Bumms.

Trotz alledem fehlt es nicht an Energie und so ballert mir “Scouring the Vile” ( feat. John Tardy von Obituary) anfänglich noch nichts davon merkend, ab der Mitte kurzzeitig und ordentlich eine irre Portion Slayer um die Ohren. “Filth upon Filth” geht gerade seinen Weg, ohne ihn groß zu verlassen, “Rot in Pain” walzt sich in kurzer Spielzeit vorwärts und einiges nieder, “The Damage Done” stampft energiegeladen auf, verteilt gekonnt 6-Saiter Salven und am Ende habe ich kurz einen Tinnitus.

Totem” offenbart jede Menge Kreativität, teilt gut aus und nimmt sich zurück, um endend in einen sich ziehenden Zustand zu fallen, “Ancestors” der sich von Sekunde zu Minute steigert, ab der Mitte schön und wieder einen Hauch Slayer gitarrentechnisch klanglich kurz versprüht und mich mit verzerrten Klängen entlässt, “Ecstasy of Gold” gibt schrampfend und vorantreibend alles und wieder sehe in leichten Zügen Araya & Co. vor meinem geistigen Ohr, “Soulfly XII“, der mir ruhig sphärisch instrumentales bietet und mich erdet, während “Spirit Animal” mit seinen über neun Minuten Laufzeit nochmal zeigt was Kreativität heißt, wenn auch man sich dieser hier intensiv hörend widmen sollte, um alles so wie ich über Headset in sich aufzunehmen.

Fazit: Eine Mixtur aus Wut und Aggression, aus spirituellem und sphärischem!

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten! 

 

Trackliste:

  1. Superstition 03:14
  2. Scouring the Vile 02:51
  3. Filth upon Filth 02:53
  4. Rot in Pain 02:47
  5. The Damage Done 03:58
  6. Totem 05:31
  7. Ancestors 03:09
  8. Ecstasy of Gold 03:36
  9. Soulfly XII 02:34 instrumental
  10. Spirit Animal 09:32

 

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