Sharzall – Black Sun

Geschrieben von Melanie Busch
Band: Sharzall
Album: Black Sun
Plattenfirma: NRT Records
Veröffentlichung: 17.06.2017

Über unser Band-Werbung-Formular auf unserer Homepage erhielten wir vor nicht allzu langer Zeit einen Eintrag von SHARZALL, einer Gothic Metal Band aus der Slowakei deren Debutalbum BLACK SUN am 17.06.2017 via NRT Records veröffentlicht wird. Hier nochmal der Link zur Nachlese über: Sharzall . Die Band gründete sich im Jahr 2014, einen Namen hatten sie sich auf diversen Events ihrer Region längst geschaffen und so spielten sie schließlich im Mai 2016 ihr erstes Konzert in Wien. Bereits einen Monat zuvor spielten sie vor einem wahrhaftig begeisterten Publikum diverse Songs ihres Debutalbums BLACK SUN und konnten so im Februar 2017 bei einem Konzert mit Sunterra NRT Records von sich überzeugen. Wie BLACK SUN das geschafft haben, davon wollten wir uns selbst ein Bild machen und stellen euch heute diese slowakische Gothic Metal Band vor.

Das Album beginnt mit einem düsteren Opener, der es schafft Spannung für die nachfolgenden Songs aufzubauen. HELL QUIT strotzt gleich zu Beginn mit  einem grandiosem Gitarrensolo und entfaltet sich mit den Drums zu einer Nummer, dessen Beat kein still sitzen erlauben. Mit wuchtig geschlagenen Drums geht es auch in PIKER MAN weiter, der rauchige Gesang erinnert an Death Metal. Die Stimme von Rony schafft es dennoch das melodische Zusammenspiel zwischen den Soundelementen aufrecht zu erhalten. Etwas melancholischer und ruhiger wird es bei CRISIS, was durch den Keyboardsound unterstützt wird. WAY TO DIE fühlt sich weniger nach Gothic Metal an, der Song erinnert mich an längst bekannte Hard Rock Bands aus den Neunzigern. Bis hierhin sind ähnliche Soundelemente wie bei The Sisters of Mercy herauszuhören.

Auch FRONTLINE hat rockige Züge, die mich weniger an eine Gothic Metal Band erinnern lassen. Dass ihr Sound mit Einflüssen vom Dark Rock und metallischen Gitarrensolos gespickt ist und somit ihr eigener Stil aus Metal und Gothic kreiert wurde, ist in dieser Nummer deutlich zu hören. LOVE IS ON THE GROUND ist die Nummer, die mich bis hierhin am meisten beeindruckt. Ein Hauch von Kommerz, lässt diese ruhige Nummer zu einem Song auf Pop-Rock-Basis zum mitjubeln werden. DEATH MARCH ist stark geprägt vom Keyboard und Schlagzeug, man ist geneigt die wenigen Textzeilen von Rony auszublenden, was mir beim riffigen Gitarrensolo erst recht gelingt. BLACK SUN , klingt fast so wie der Name. Düstere Bassriffs läuten den Song ein, griffig gezupfte Gitarrensaiten und im 80er Jahre New Wave Stil gehaltene Keyboardelemente lassen der Nummer viel Spielraum um die Bilder im Kopf des Hörers kreisen zu lassen.

NEW DAY ist der vorletzte Song des Albums und kann bei mir nicht durch Besonderheiten hervorstechen. Alles was ich im gesamten Album gehört habe, vereint sich in diesem einen Song. Stattdessen ist der letzte Song FROZEN TOUCH durch die elektronische Zugabe und den Death Metal Gesang wieder ein anderes Genre. Basslastig und mit harten Drums legt der Song einen brachialen Start hin, der mich aber mit Beginn des Gesangs und dem verschleiert einsetzenden Sound des Keyboards im weiteren Verlauf etwas enttäuscht.

Mein Top-Songs des Albums: Hell Quit, Love is on the Ground

Fazit: Der Sound ist nichts für schwache Nerven. Mit einer Mischung aus Death Metal und Gothic Metal, deren Einzigartigkeit mit Hilfe der Keyboardelemente und den metalligen Riffs herausstechen soll und deren Texte vom Leben und Tod handeln, hat diese junge Band aus der Slowakei etwas noch nicht Dagewesenes geschaffen. Für mich wirkt der Gesamteindruck allerdings etwas zu spärlich gespickt um voran zu kommen. Ich komme nicht von dem Gedanken weg dass der Gesang auf dem Album stark abgemischt wurde. Deshalb würde mich hier eine Live Performance eher interessieren, um somit ein tatsächliches Urteil bilden zu können.

Tracklist:
01. Prologue
02. Hell Quit
03. Piker Man
04. Crisis
05. Way To Die
06. Frontline
07. Love Is On The Ground
08. Death March
09. Black Sun
10. New Day
11. Frozen Touch

LineUp:
Gesang – Rony Rage
Bass – NYGA
Schlagzeug – D.
Keyboard – Shiny
Gitarre – Liviticus

weitere Infos:
http://www.nrt-records.com/sharzall.html
https://www.facebook.com/www.sharzall.sk/

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