Schicksalsalben unseres Teams: Unser Fotograf Marcus fand TNT von AC/DC bombig

In den letzten Jahren haben wir unseren Lesern kurz vor Jahresende hintergründige Einblick in unser Team gegönnt, indem wir uns gegenseitig interviewt haben.
Irgendwann sind die wichtigen Dinge gesagt und weitere Interviews untereinander liefen in Gefahr, unsere Leserschaft zu langweilen.

Deshalb haben wir dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit beschlossen, Euch unter dem Titel Schicksalsalben zu zeigen, welche Alben uns derart stark beeinflusst haben, dass unser weiterer Weg im Bereich Hard ‚n‘ Heavy fortlaufen musste.

 

Unser Fotograf Marcus wurde durch AC/DCs „TNT“ ins Reich des Heavy Metals gebombt. Dass er von der Scheibe eine Australische Pressung sein Eigen nennt, mag viele von uns neidisch machen.

Ich erinnere mich, wie ich mit zarten 14 Jahren zum ersten Mal in Kontakt mit meinen heutigen Schicksalsalben gekommen bin. Damals gehörte es zum guten Ton, als junger Mann mit einem Walkman ausgerüstet zu sein. Natürlich hat man mich und mein Walkman draußen nur noch im Doppelpack getroffen. Ich erinnere mich deshalb so gut daran, weil ich diese Alben auf der Abschlussfahrt 1992 an die Ostsee hörte. So war es Gang und Gäbe, dass wir auch unter uns Mitschülern Kopien, in old school Kassettenform, untereinander austauschten.

Tja, so war das früher…  Ich will nicht sagen, dass die Dinge damals besser waren, sie waren anders, aber mindestens genauso schön wie heute. Jetzt habe ich schon ganz vergessen, auf meine Schicksalsalben einzugehen…

Nun ja, 2 dieser Kassetten, die die Runde machten, waren zum einen „TNT“ von AC/DC und zum anderen die inzwischen neu aufgenommene „Kneipenterroristen“ von den Böhsen Onkelz.
Ja ich weiß, auch damals schon musste man sich für eine Onkelz-Kassette rechtfertigen. Ach, was waren die Onkelz auch immer böse…
Seit 2005 aber betrachte ich die ganze Onkelz-Geschichte mehr stiefmütterlich, als dass ich mich heute noch als Fan bezeichnen würde. Früher hat mich diese Musik stets begleitet.

Zu Hause habe ich übrigens die original „TNT“ Langspielplatte… und die von „High Voltage“ auch! Ein guter Freund brachte mir diese damals von seinem Austausch in Australien mit. „Original“ deshalb, weil man hier in Europa nicht dieselben Pressungen bekam, wie es damals im Ursprungsland der Veröffentlichung der Fall war. Die beiden LPs – Meine absoluten Heiligtümer… bis heute! 

Im Grunde sind das kurzgehalten die Schlüsselerlebnisse, die mich dann im Laufe weiterer musikalischer Entwicklung und neuen Interessen schließlich zum Metal brachten und ich hierherkam. Insbesondere bot es sich wunderbar an, meine Leidenschaft zum Fotografieren mit meiner Liebe zur Live-Musik zu verbinden.

In weiten Teilen Deutschlands hat es die Tage bereits geschneit, und auf dem Kalender prangt der letzte Monat dieses Jahres. Damit wünsche ich euch ein frohes Fest und im Namen aller Livemusikbegeisterten hoffe ich auf ein 2021 voller Festivals und Konzerte.

 

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