Pazuzu – Revenant of Blasphemies (Mastered)

© Pazuzu – Revenant of Blasphemies

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Pazuzu
Album: Revenant of Blasphemies (Mastered)
Genre: Doom / Death Metall
Plattenfirma: Dunkelheit Produktionen
Veröffentlichung: 5. April 2020

 

Sieben Bands alleine mit dem Namen des Winddämons der mesopotamischen Mythologie PAZUZU liefen mir bei meinen Recherchen über den Weg und diese hier stammt nun aus Costa Rica. Das Quartett hat sich dem Doom & Death Metal verschrieben, gründete sich 2005, tauchte dann wohl ab und 2013 wieder auf. Ihr “Erstling” war ein Demo namens “Revenant of Blasphemies” aus dem Jahre 2017, dieses wurde jetzt aktuell noch einmal neu gemastert und ist zusätzlich zum ersten Mal als Vinyl und auch als CD erhältlich. Fünf Titel inkl. In -und Outro sind darauf vertreten, liegen mir vor und wollen sich bei mir Gehör verschaffen.

Akustik und Ruhe umhüllt jeweils den Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega. Dieses passt sehr gut, denn in den zwischenräumen wird es musikalisch brachial, wuchtig und alles blühende beginnt zu welken. Der Sound, vermutlich besser als auf dem Demo, ist mir persönlich zu hell, zu blechern und ohne Druck. Musikalisch wird doomig schweres mit todesmetallischem gekreuzt und das Ergebnis kann sich als damaliges Demo auch heute noch hören lassen, denn wir sprechen hier ja vom beginn.

Transcending The Emanating Filth From The Fathers Of The Christian Church” (was für eine Titellänge – grins) geht in einigen Passagen geradlinig und gut nach vorne, ist mir dann im gesamten etwas zu verfahren und zumindest ein 6-Saiter-Solo klingt sehr schräg und ist für meine Verhältnisse aus der Einheit gesprungen. “Splendor Of His Holiness” eröffnet schleppend, geht dann aus sich heraus und bleibt auch dieser geraden Spur treu. Diese Wechsel zwischen den Geschwindigkeiten sind angenehm und so ist es kaum verwunderlich, das es auch bei “The Fallacy Of The Cursed Empire” seine Fortführung findet.

Beim guttural / growlenden Gesangespart geht zukünftig definitiv noch was, obwohl einiges hier als gut befunden wurde. Trotz alledem dachte ich, er erbricht sich gleich in meinem Headset, so würgend hörte es sich einige male an.

Fazit: Aller anfang ist schwer, aber der Weg wurde zumindest teilweise schon einmal geebnet..

Von mir gibt es 5 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Revenant… 01:54
  2. Transcending The Emanating Filth From The Fathers Of The Christian Church 06:16
  3. Splendor Of His Holiness 07:14
  4. The Fallacy Of The Cursed Empire 04:22
  5. …Of Blasphemies 00:59

 

 

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