Nekkromaniac – Plague Eater (Reissue)

© Nekkromaniac – Plague Eater

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Nekkromaniac
Album: Plague Eater (Reissue)
Genre: Black/Thrash Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion / Gates Of Hell Records
Veröffentlichung: 21. Mai 2021 / 10. Juni 2022

 

Ich war jung, die Haare wie Slash und nebst anderen Bands veröffentlichten Bathory (Bathory – Debütalbum 1984) und Sodom (In the Sign of Evil – EP 1985) ihre Erstwerke in der Mitte der Achtziger. Ich kann mich gut daran erinnern und natürlich auch an den damaligen Sound. Warum erwähne ich dies? Nun, NEKKROMANIAC aus Pirmasens in Rheinland-Pfalz, die Band um die es hier geht, nennt diese beiden und zusätzlich Merciless (nun da gab es einige, daher weiß ich nicht, welche Sie meinen) als Inspiration.

Im entsprechenden rohen und kalten Soundgewand, was mir persönlich gefällt, wird mir der Erstling “Plague Eater“, der schon im Jahre 2021 als Eigenproduktion erschien präsentiert und nun ein Jahr später, den Weg auf LP über Gates Of Hell Records finden wird.

Der Opener “Plague Eater” geht gleich in die angesprochene Richtung, teilt schnellstens aus, geht im Mid-Tempo seinen kahl eiskalten Weg und Sänger Akheron gibt dem Ganzen noch die passend dämonische Würze. “Black Death” fällt natürlich nicht aus der Rolle und so geht es flammend aggressiv weiter, “Napalm Funeral” ist der längste Vertreter mit etwas über sechs Minuten, ist anfänglich gediegen und sphärisch instrumental unterwegs, bevor dieses weicht und es kompromisslos, aber immer mit der Kreativität auf der Schulter, ordentlich auf die alte Glatze gibt und diese poliert wird.

Im weiteren Verlauf wird das Rad nicht neu erfunden, muss es auch nicht und mit “Bleed for the Master” findet ein Tribute-Song einen Platz hier. Ich persönlich kann diesen keiner Band zuordnen, klingt er aber rhythmisch wie einer aus der Bathory Historie, nur kenne ich keinen Song der namentlich so gerufen wird. Naja, vielleicht bin ich auch schon alt, verstehe unter Tribute etwas anderes und werde aufgeklärt….zwinker…und danke.

Meinen Geschmack trifft es, schön Underground und düster und laut meiner Recherche gibt es das Album in den unterschiedlichsten physischen Variationen, zumindest Tape und Vinyl wurden von mir schon entdeckt.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Plague Eater
  2. Black Death
  3. Napalm Funeral
  4. Awaken the Depths
  5. Pit and the Pendulum
  6. Sacrifice
  7. Bleed for the Master (A Tribute)
  8. Tyrant’s Command

 

weitere Infos:

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