Mysthicon – Silva – Oculis – Corvi

© Mysthicon – Silva – Oculis – Corvi

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Mysthicon
Album: Silva – Oculis – Corvi
Genre: Death Metal / Black Metal / Doom Metal
Plattenfirma: Witching Hour Productions
Veröffentlichung: 23. September 2020

 

2020 ist passee, aber nicht die Veröffentlichungen an musikalisch metallischem und so schaue ich zurück in den vergangenen Herbst, auf das dortige erschienene Debütalbum der polnisch  schwarzgetränkten mit allerlei zusätzlichem um MYSTHICON. Das polnische Sextett bietet mir in den knapp 40 Minuten eine Kombination aus Black/Doom/Death-Metal und dies majestätisch mit einer mehrschichtigen Atmosphäre im archaischen Geist der 90er.

Mit “Arise” geht es gleich steigernd in die vollen, ohne ein gemütlich länger anhaltendes und einleitendes Intro. Brachial wird gewechselt zwischen Attacken und chilligen Momenten, verzerrt gesanglich wird screamend alles, growlend einiges angeboten und die hörenden Keyboardklänge geben dem ganzen ein besonderen und zusätzlich düsteren Touch. “Blind To My Faith” eröffnet und endet gediegen gespenstisch, um dann frontal aggressiv voranschreitend die Geister freizulassen bzw. sie schlussendlich wieder einzufangen, während das folgende “Into The Dark” mir die Schönheit der Finsternis, der Düsternis, teilweise rammend, teilweise schwer romantisch und gepaart mit epischen Melodiebögen nahe bringt.

Star Prophet” “plätschert wässrig” sich zu einem doomend wunderbaren Erlebnis, das von Grabesnacht ummantelt ist und dies nicht nur hinsichtlich vokalistischer Töne und zusätzlichem Flötenspiel von Sylvia Matulewska. Nach dieser bedrückend romantischen, von schlafenden Dämonen umringten vorherigen Atmosphäre lässt “Absorbing The Light Of Fools” diese nun erwacht dynamisch sich zum Angriff formieren, obwohl man zum Ende hin wieder in das Verträumte eintaucht.

Wolves Of Morning Dawn” startet für mich im Dark Industrial/Elektro Bereich, wechselt postwendend die Sparte und gibt anfänglich Vollgas, um immer wieder mal von kürzeren elektronischen Augenblicken begleitet und von längeren geschwindigkeit -und richtungswechselnden Passagen getragen zu werden. Mit ihrer Coverversion, ihrer eigenen Interpretation von “Passing Away” der Landsleute von Lux Occulta, geben sie dem achtundzwanzigjährigen Klassiker eine frische Hülle.

Fazit: ein Debütalbum, was sich in naher Zukunft in meiner Sammlung wiederfinden wird!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Arise
  2. Blind To My Faith
  3. Into The Dark
  4. Star Prophet
  5. Absorbing The Light Of Fools
  6. Wolves Of Morning Dawn
  7. Passing Away (Lux Occulta cover)

 

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