Last Temptation – Last Temptation

(c) Last Temptation

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Last Temptation
Album: Last Temptation
Genre: Hardrock
Plattenfirma:  earMusic (Edel) 
Veröffentlichung: 27.09.2019

Last Temptation bringen uns mit Ihrem Debüt-Album, wie mittlerweile viele Bands, den Old School Rock näher. Doch ist das wirklich nötig? Die neue Generation der Metal-Fans, die auf Growls, Grunts  und Screams steht, wird damit wohl nichts anfangen können. Bei so einem alten Macker wie mir, kann es jedoch ankommen.

Eine erfrischende Stimme, welche sehr an Ozzy Osbourne erinnert, sowie die klassischen Riffs und Soli, machen einfach Spaß. Dabei sind die Akteure auch keine ungeschriebenen Blätter in der Szene.

Mit Butcho Vukovic, hat man eine Stimme gefunden, die schon bei Watcha und Showtime in Einsatz war. Peter Scheithauer war bei Killing Maschine und Temple of Brutality  aktiv, Steve Unger bei Metal Church und Stet Howland bei WASP.  

Dazu gesellen sich mehrere, ich sag mal Ausleihmusiker, die das Line-Up unterstützt haben. So hat es die Band geschafft, Musiker wie Bob Daisley (Ozzy Osbourne, Gary Moore, Rainbow) am Bass, Vinny Appice (Dio, Black Sabbath) am Schlagzeug, und Don Airey am Keyboard (Deep Pupple, Rainbow) mit an Bord zu nehmen. Wenn man sich die Bands anschaut, in denen die Jungs gespielt haben, merkt man, dass diese ihren Job wohl können und auch entsprechende Erfahrung mitbringen.

Direkt der Opener zeigt wo die Richtung hingeht. Gradlinig, mit stampfenden Bass und guten Riffs, ist dieser Song aussagekräftig für das ganze Album. „I Win I Loose“ sagt mehr aus als man am Anfang denkt.

So beginnt dann auch „Bring Your Light Out“ brachial und erinnert gesangsmäßig verdammt noch mal an „Ozzy“.

„Blow A Fuse“ haut einem dann direkt ein Solo um die Ohren, was einen guten Einstieg macht, dann aber doch ein wenig schwächelt; Gesangsmäßig habe ich da mehr erwartet.

„Never Say Goodbye“ startet dann fast wie in gewohnter „Black Sabbath“ Manier. Der Song kommt echt gut rüber, ist für mich jedoch noch kein Highlight.

Leider kann ich auch den folgenden Songs nichts Außergewöhnliches abgewinnen, zwar schön zu hören, aber eben nichts, was mich mitreißt.

Eine Ausnahme bildet dann noch „Coming For You“, welches sich durch sein Intro ein wenig von den anderen Songs unterscheidet.

So gibt es für mich auf diesem Album kein direktes Highlight. Die Songs sind zwar nicht schlecht, aber auch nichts was mich zum Fan dieser Band machen würde. 

Und so sind wir auch wieder am Anfang meiner Bewertung. „I Win I Lose“, ist der beste Song auf diesem Album, doch reicht das aus um Fans zu gewinnen? Entscheide bitte jeder für sich selbst.

Von mir gibt es 6 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist:
01 I Win I Lose
02 Bring Your Light Out
03 Blow A Fuse
04 Never Say Goodbye
05 How I Am
06 Fast And Fast
07 Lock Into Myself
08 Nobody Is Free
09 Coming For You
10 Hell Is Walking In My Shoes
11 The Exit

LineUp:
Butcho Vukovic – Vocals
Peter Scheithauer – Gitarre
Steve Unger – Bass
Stet Howland – Drums

Weitere Infos:
http://oktoberpromotion.com/de/release/last-temptation-last-temptation
https://www.youtube.com/watch?v=PvEWObQhP3E

 

 

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