Indesiderium – Of Twillight And Evenfall…

© Indesiderium – Of Twillight And Evenfall…

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Indesiderium
Album: Of Twillight And Evenfall…
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Satanath Records
Veröffentlichung: 30. Oktober 2018

 

Black Metal aus der Stadt der Engel am Pazifischen Ozean. Da bin ich mal gespannt, was mir das Duo –  Abysmal Mattias / Drums  und Atrum Abbas – Gitarre, Gesang – mit ihren sieben Tracks und einer Laufzeit von 40:20 min. so zu bieten haben.

Der Opener “Ascending the Serpent Throne” bläst brutal zur schwarzen Attacke und lässt die Erzengel Gabriel, Uriel, Michael und Raphael den Rückzug antreten. “Upon the Shores of Acheron” kommt schwerer und gediegener daher. Trotz der Bremse wird es hier nicht heller. Im Hintergrund lauernde engelsgleiche Chöre, gepaart mit musikalisch schwarzer Magie, kreativ solistischen Momenten und einem Hauch Epic umschließen mich.

Fallen into Shadow” gibt sprichwörtlich wieder mehr gas, treibt alles schön nach vorne um in den Geschwindigkeiten hin und her zu wechseln. Von Infernal bis hin zu straight geradeaus und für meinen Nacken noch machbar. Auch hier findet man im Hintergrund chorales, was dem ganzen zusätzlich noch einen mystisch düsteren Touch verleiht. “The Conqueror’s Return” groovt mit heldenhaft klingenden Sequenzen wunderbar durch die Länge seiner Zeit. Manchmal klingt es ein wenig wie Black Power Metal. Ich hoffe nicht, dass ich ein neues Genre geboren habe….oder doch? Ist doch auch egal! Bis hier ist alles perfekt, genauso wie der spezielle Geschmack von Lakritze.

Lightless Star: Transcending the Chasm” erinnert mich in einigen klanglichen Passagen an Bathory. Hier wird mit dem Sound der 6-Saiters zur rechten Zeit gespielt, dieser dementsprechend eingesetzt und es schwebt ein Hauch Mystik im dunklen Raum. “Wrathcrown: One Final Victory” hämmert mir mit ingeniöser Wucht die geschwärzten Noten kompromisslos, aber nicht unsortiert um die Ohren. Definitiv ein Favorit. Letzter in diesem siebenfachen Bündel ist “The Knell and the World (Dawn cover)” – ein Cover – eine Interpretation des Songs der schwedischen Death/Melodic Black Metaller DAWN. Dieser Song stammt vom 1998er Album “Slaughtersun (Crown Of The Triarchy)“. Beide Versionen sind klasse, aber diese hier von Indesiderium ist in seiner art ein wenig bissiger. Ein “vergleichen” auf hohem Niveau. Das Original ist es definitiv wert, gehört zu werden. Der eine mag eventuell sogar das Andere besser finden. Geschmäcker halt…….

Fazit: Ich recke beide schwarze Daumen in die Höhe!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Ascending the Serpent Throne 
  2. Upon the Shores of Acheron
  3. Fallen into Shadow
  4. The Conqueror’s Return
  5. Lightless Star: Transcending the Chasm
  6. Wrathcrown: One Final Victory
  7. The Knell and the World (Dawn cover)

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/Indesiderium666/

 

 

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