HEXX – Entangled In Sin

© HEXX – Entangled In Sin

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: HEXX
Album: Entangled In Sin
Genre: Power/ Speed / Thrash Metal
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 25. September 2020

 

Die Bay Area ist legendär, in den 1980er-Jahren ein Zentrum der Metal-Musik und das über mehrere Dekaden. Man denke nur an Exodus, Testament, Death Angel oder auch Metallica, die sich 1982 in San Francisco ansiedelten. Mit der mir hier vorliegenden und bis dato unbekannten Band HEXX formierte sich um 1984 herum in San Francisco eine weitere BayArea-Power-Metal-Band. Ihr Debütalbum “No Escape” erschien nur in den Staaten (über das legendäre Shrapnel-Label), ihre Schaffensphase war nicht durchgehend, sondern man begann 1983 bis 1995, um dann wieder ab 2013 aktiv zu sein.

37 Jahre nach dem erscheinen ihres Debütalbum, widme ich mich den dreizehn vertretenen Titeln, wobei die letzten drei Bonustracks sind und zwei davon, nämlich “Night Of Pain” und “Terror” u.a. auf dem 1984er Album zu finden sind und hier neu remastert verewigt wurden. “Signal 30 I-5” kann ich nicht so richtig zuordnen, aber wahrscheinlich ist er alleine unterwegs und ein neuer einzelner.

Musikalisch hauen die Herren um Sänger Eddy Vega (seit 2015) mit seiner giftig rauchigen Stimme jede Menge Power-Metal heraus, gemischt mit ursprünglichem US Metal, Thrash und Speed-lastigen Momenten, wie z.B. bei “Entangled In Sin“, dem geradeaus reitenden und von fetten Riffs umgebenen “Vultures Gather Round” oder auch “Power Mad“, das nicht minder frontal und kraftvoll unterwegs ist.

Internal Enemy” erinnert mich ein wenig an Overkill, was aber diesen Song nicht schmälern soll, “Strive The Grave” stampft sich den Weg frei, obwohl ich manchmal das Gefühl bekomme, einer hinkt leicht hinterher (…aber vielleicht wohne ich auch in einem Parallel-Universum, dann wäre es zu erklären, aufgrund der Zeitverschiebung…zwinker…)  und beim schnellen “Touch Of The Creature” ist mir das Vokalistische in Teilen ein wenig zu schräg, obwohl ich definitiv kein Erbsenzähler bin. “Wise To The Ways World” versprüht in wechselnd rhythmischen Momenten den entsprechenden Dampf und “Over But The Bleeding” überlässt der Ruhe, dem ruhigen, dem rockig balladesken die Bühne.

Fazit: trotz kleiner Kritikpunkte, war es ein intensiver und schwungvoll metallischer Hörgenuss!

Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Watching Me Burn (4:32)
  2. Entangled In Sin (3:24)
  3. Vultures Gather Round (3:29)
  4. Beautiful Lies (5:06)
  5. Power Mad (4:51)
  6. Internal Enemy (3:56)
  7. Strive The Grave (4:18)
  8. Touch Of The Creature (3:19)
  9. Wise To The Ways World (4:09)
  10. Over But The Bleeding (5:27)
  11. Signal 30 I-5 (Bonustrack) (5:52)
  12. Night Of Pain (Bonustrack) (3:01)
  13. Terror (Bonustrack) (3:51)

 

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