Grenzen/Los – Wir können uns sogar leiden!

© Grenzen/Los

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir dem Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen.

Wir vom Hellfire bemühen uns, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); dem Musiker obliegt es, nach seinem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

 

Kirstin sprach mit der Deutschrock Band Grenzenlos, deren neues Album “Keine Einigkeit um Recht und Freiheit“ am 27.03.2020 veröffentlicht wurde.

 

HF: Ihr Lieben, erstmal vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für unsere Fragen nehmt, so kurz nach dem Release eures Albums. Ich hatte das gute Stück zur Rezension auf dem Plattenteller und wurde vom ersten Akkord an von der unvergleichbaren Leidenschaft gepackt, dass ein Heißlaufen der Lautsprecher kaum vermeidbar war. Meine Nachbarn und ich feiern euch, wie feiert Ihr das Release nun selbst?

GL: Erst einmal freut es uns, dass euch unser neues Album gefällt!
Naja, zurzeit ist das mit dem Feiern ein wenig schwierig. Durch die Ausgangsbeschränkungen ist eine Zusammenkunft ja nicht möglich. Daher muss es reichen, Zuhause mit der Familie darauf anzustoßen. Aber da gibt es definitiv schlimmeres
J Aber auch über Social Media & Co. bekommt man ja genügend Feedback von den Leuten. Und diese hat uns wirklich überwältigt! Uns erreichen wahnsinnig viele positive Nachrichten. Da weiß man, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat.

HF: Was war Euer Anstoß zum Genre Deutschrock? Wie entstand die merkbare Leidenschaft zu diesem Genre und was inspiriert Euch dazu?

GL: Erst einmal verbindet uns natürlich die Leidenschaft zum Rock Genre.
Dass wir auf Deutsch singen, liegt, wie bei den meisten wahrscheinlich, schlicht und ergreifend daran, dass man sich einfach besser ausdrücken kann. Man kann seinen „Senf“ dazu geben, und jeder versteht deine Botschaft.

HF: So ein abwechslungsreiches Musikerleben hat ja auch kräftezehrende Momente, was ist Euer Ausgleich dazu oder nutzt ihr die Musik als Ausgleich zum Alltag?

GL: Das ist auf jeden Fall richtig.
Wenn du wochenlang zusammen auf Tour bist oder die Nächte im Proberaum verbringst, kann das schon ganz schon kräftezehrend sein… und nervenaufreibend
J
Der Ausgleich sieht bei jedem anders aus. Martin geht gern Wandern & Joggen, Marco ist viel in den verschiedenen Freizeitparks unterwegs, Jo geht selbst viel auf Festivals (Metalfest, Summerbreeze, etc.) und Vitz arbeitet gern in seiner eigenen Holzwerkstatt.

© Grenzen/Los

HF: Ihr seid talentierte Schmiede der musikalischen Handwerkskunst und liefert Deutschrock vom feinsten, wie sehen Eure Zukunftspläne aus?

GL: Man nimmt sich natürlich immer viel vor. Von alle dem, kann man sich meistens nur einen Bruchteil erfüllen, aber das reicht meist schon aus 🙂
Wir geben weiterhin unser bestes um die Leute mit guter Musik aus dem Hause „Grenzen|Los“ zu versorgen! Egal ob Live oder im Studio. Man steckt sich klarerweise immer hohe Ziele. Und durch diese wird man besser. Aber man sollte auch nie das eigentliche „Ziel“ aus den Augen verlieren: Die Fans glücklich zu machen und sich trotzdem weitgehend treu zu bleiben.
Kurz um: Die großen Bühnen ziehen uns, wie jeden Musiker, magisch an. Da kann man bestimmt gespannt bleiben 🙂

 

HF: Zu guter Letzt nun noch eine persönliche Frage an Euch Jungs. Wie habt ihr Euch als Band gefunden und wie sehr seid ihr miteinander musikalisch sowie persönlich gewachsen?

GL: Im Endeffekt war hier ein Hauch „Schicksal“ dabei. Und wir sagen das nicht leichtfertig, denn viele Bands versuchen einen „Gründungsmythos“ zu erschaffen.
Es waren viele Zufälle dabei: Ein Martin und Marco die sich durch Zufall (wie soll es auch anders sein) in einer Bar trafen, ein Vitz der vorgibt schon mal „Gitarre gespielt“ zu haben um als Bassist der Band beitreten zu können (was natürlich nicht stimmte) und ein Jo, der schon lange leidenschaftlicher Schlagzeuger war und nur durch die alte aber inaktive Bekanntschaft mit Marco auch zufällig zur Band hinzu kam.

Und ja, inzwischen sind wir wirklich „zusammengewachsen“ und können uns sogar leiden! 🙂
Spaß beiseite, das Leben als Musiker und die gemeinsame Leidenschaft schweißen wirklich zusammen. Und man lernt sich gut kennen. Manchmal vielleicht auch zu gut
🙂

 

Lieben Dank für das kleine Interview. Wir wünschen Euch weiterhin so bereichernde Zeiten und weitere geile Hörerlebnisse für uns und unsere Nachbarschaft auf den Plattentellern und bald auch wieder gemeinsam live, zu Gerstenkaltschale und Pogotänzen.

 

Interview: Kirstin Albrecht

 

Mehr Infos:

https://www.facebook.com/GrenzenLos.Rock/

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.