Firstborne – Lucky

© Firstborne

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Firstborne
Album: Lucky
Genre: Hard Rock / Heavy Metal
Plattenfirma: M-Theory Audio
Veröffentlichung: 08.08.2025

FIRSTBORNE bestehen aus dem legendären Schlagzeuger Chris Adler (Lamb Of God, Megadeth), dem Gitarristen Myrone (manchen bekannt als Begründer des Soft-Shred) sowie Sänger Girish Pradhan (Girish And The Chronicles, The End Machine). Gegründet im Jahr 2019, machte die Band zwischen 2020 und 2023 erstmals mit einer Reihe von unabhängig voneinander veröffentlichten Singles und EPs auf sich aufmerksam. Ende 2023 nahmen FIRSTBORNE dann ihr Debütalbum „Lucky“ auf, welches nun über M-Theory Audio veröffentlicht wird und welches die Lücke zwischen Old-School-Metal und moderner Intensität schließen soll.

Bei genauerer Betrachtung haben FIRSTBORNE mehr als nur Old School Metal zu bieten. Natürlich sind Tracks wie „Again“, „Wake Up“, „Human Interrupted“ und „Minefield“ ein gefundenes Fressen für all diejenigen, die sich nur im Pit so richtig wohl fühlen und ordentlich abgehen wollen. Hier wird von nah an der Grenze zum Rock’n Roll über richtig fiesen Sleaze bis hin zum wilden Abriss alles aufgefahren, was der geneigte Hard Rock / Metal Fan zum Abfeiern braucht, fast schon Klischee-hafte „OhOhOh“ Background Gesänge gehören ebenso dazu wie das eine oder andere breitbeinige Solo. Besonders hervorzuheben ist kleine Einlage bei „Minefield“, wo die Band nach dem ersten Solo einfach mal den Beginn von Maidens „The Trooper“ zitiert.

Allerdings haben die Jungs von FIRSTBORNE durchaus auch gemäßigtere Töne auf Lager. „Rescue Me“ beispielsweise klingt vielmehr nach einem Feel-Good Rock-Song, bei „Shine“ vermischen sich bluesige Einflüsse mit dreckigem Sleaze und beim geselligem Midtempo Track „Only A Fool“ dürfte jeder noch so talentfreie Rocker die „Nananana“ Gesänge gegen Ende des Stücks problemlos mitleiern können. „Normandy“ wartet verglichen mit den übrigen Songs mit relativ modernen Klängen auf, und Freunde der Herzschmerz Abteilung dürften mit der Halbballade „Heavens Return“ annähernd auf ihre Kosten kommen.

So bleibt unterm Strich ein sehr unterhaltsames, irgendwo zwischen Hard Rock und Metal pendelndes Album, das keine Probleme haben sollte, sich seine Anhängerschaft zu erschließen.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. Again
  2. Rescue Me
  3. Shine
  4. Wake Up
  5. Normandy
  6. Only A Fool
  7. Heavens Return
  8. Human Interrupted
  9. Prometheus
  10. Minefield

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