Damage S.F.P. – Damage S.F.P.

© Damage S.F.P.

Geschrieben von Michi Winner
Band: Damage S.F.P.
Album: Damage S.F.P.
Genre: Thrash / Death / Speed Metal
Plattenfirma: Rockshot Records
Veröffentlichung: 14. Juni 2019

Damage S.F.P. haben sich mit ihrem ersten Fulllength richtig Zeit gelassen. 30 Jahre, um genau zu sein. Gegründet 1989, haben die Finnen in den 90ern 4 Demos veröffentlicht, nach 1996 war dann nichts mehr von ihnen zu hören. Jetzt veröffentlichen sie über Rockshot Records ihr erstes Album.

Mein Liebling ist auch schnell gefunden: das Intro von Tyrants. Ich finde es erfrischend, wenn Bands in diesem Bereich auch Songs über die aktuelle politische Lage veröffentlichen, auch wenn ich vom Text leider kaum etwas verstehe, da man sich gesanglich auf Growling festgelegt hat. Es gibt einige wenige cleane Passagen, die mir allerdings noch weniger gefallen, da die Stimme hier recht dünn und farblos wirkt. Kombiniert wird das mit halsbrecherischen Beats, die vorwiegen dem großzügigen Einsatz des Doublebass und sehr schnellen Basssequenzen zu verdanken sind. Melodisch ist das ganze ok, aber mehr auch nicht. Die Melodien sind alle relativ flach und simpel strukturiert. Zu Beginn der Songs wird gerne mit Stereoeffekten gespielt, was aber auf Dauer auch langweilig ist. Der Mix aus Thrash und Death ist den Jungs ganz gut gelungen und Speed kann ich auch so unterschreiben.

Ein Song bricht aus diesem Muster völlig aus: “Insomnium” ist ein reines Instrumentalstück, das nur mit Akustikgitarren und tatsächlich mal etwas komplexeren Tonfolgen glänzt. Passt aber leider so gar nicht zum Rest ist ist als fünfter Track ein krasser Bruch.

Alles in allem ist das Album nicht schlecht, aber weit entfernt von gut.

Von mir gibt es 5 von 10 Hellfire-Punkten.

Trackliste:

  1. Ride
  2. Death Of Innocent
  3. Ruthless Fate
  4. Tyrants
  5. Insomnium
  6. Ode To Sorrow
  7. Tragedy
  8. Grain Brain
  9. Crying For Relief
  10. In Termination
  11. Burst Of Rage

 

Line-Up:

Jarkko “Jaake” Nikkilä – guitar, vox
Antti Remes – bass
Tero Lipsonen – drums
TBA – session guitarist

 

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