Carnosus – Dogma Of The Deceased

© Carmosus – Dogma Of The Dseases

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Carnosus
Album: Dogma Of The Deceased
Genre: Death/Thrash Metal
Plattenfirma: Satanath Records
Veröffentlichung: 13. März 2020

 

CARNOSUS – nach einem Demo, einer EP und fünf Single-Veröffentlichungen innerhalb von fünf Jahren, erschien im vergangenen Monat das Debütalbum “Dogma Of The Deceased” mit elf Titeln und einer Gesamtspielzeit von 45:23 Minuten. (huch, so viele Zahlen).

Mit “Envenomation of the Population” und “Chamber of Emancipation” beginnt die Reise in eine death und thrashlastig kreativ musikalische Landschaft, wobei diese gleich zu beginn abgefackelt wird. Atemberaubend wuchtig brachiale Schnelligkeit trifft auf exzellent gesetzte Solis und growlend/screamende vokalistische Momente, mal nebeneinander, mal parallel miteinander.

Lost to Funereal Desires” ist ein fast reines Thrash Metal Geschoß, was einem die Haare wuchtig nach hinten fegt und sie in dieser Position belässt. Hier ist wieder Härte mit Eleganz gepaart und die 6 Saiter spielen ganz zu meiner Freude ein Soloständchen nach dem anderen. “Subjected to Cadaverous Defilement“, “An Illicit Practice” und “Insidious Saviour” gehen kraftvoll frontal nach vorne, werden gestützt von fetten messerscharfen Riffs, episch kurz angehauchten Momenten, verstörend gesanglichem Wechselspielund auch hier (und nicht nur hier) zeigt mir das Quintett ihre extrem gute Qualität in ihrer Spielweise, im Songwriting. Hätte ich vier Daumen, alle wären oben!

Deceptive Authority” verlässt schwer die Kellergewölbe, bleibt in dieser Stellung und ist fast “balladesk” gegenüber seinen Vorgängern. Wenn du also gerne mit dämonisch stimmlicher Präsenz einen Tanz möchtest, gerne. Der Song ist okay, aber persönlich bevorzugt wird das Vorhergehende, wobei ich  auch verstehe, das die Schweden eine Atempause benötigten (vermutlich). 

Totalityranny” fängt ruhig an, aber nein es wird keine zweite “Ballade”, denn kurz danach ertönen hämmernde Double-Bass und teilweise wird die schnelle Ausrichtung wieder gewählt. “Enthroned” ist kraftvoll, voll mit Energie und von Tempowechseln gezeichnet, während “Empire of Gloom” noch eine prozentuale Schippe Wuchtigkeit mit draufsetzt. Beide Songs bewegen sich im groovenden Bereich, wobei zweiter vor allem mit gitarrenlastigen Momenten gespickt ist. Zum ende hin, wie auch zum Anfang schon, teilen die Herren aus Skandinavien mit “Continuum of Misery” noch einmal ordentlich aus.

Persönlich hätte ich mir eine bessere Verteilung in der Titelfolge gewünscht, denn man verschießt doch zu beginn ordentlich schnelle Granaten und “versinkt” dann in “ruhigeren” Gefilden. Aber hier kommt meine persönliche Lösung: Ich mische einfach die Reihenfolge neu und schon ist das “Problem” gelöst (grins).

Fazit: Ein starkes Debütalbum der schwedischen Todesmetaller, was sich ordentlich in meine Synapsen gefräst hat.

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Envenomation of the Population (5:11)
  2. Chamber of Emancipation (3:07)
  3. Lost to Funereal Desires (4:08)
  4. Subjected to Cadaverous Defilement (3:50)
  5. An Illicit Practice (3:07)
  6. Insidious Saviour (4:00)
  7. Deceptive Authority (4:06)
  8. Totalityranny (6:18)
  9. Enthroned (3:29)
  10. Empire of Gloom (4:06)
  11. Continuum of Misery (4:03)

 

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